Schüler:innenpraktiken und -agency im Kontext von Schulassistenz an inklusiven Schulen

Eine ethnographische Studie zur performativen Aushandlung von Handlungsfähigkeit durch Schüler:innen im Kontext schulischer Assistenzpraktiken

Verfasst von

Katrin Ehrenberg

Abstract

Die ethnographisch angelegte Studie untersucht die Interaktion von Schüler:innen im Kontext von Schulassistenz an inklusiven Grundschulen und richtet ihren Fokus dabei besonders auf die Aushandlung von Handlungsfähigkeit (Agency). Ausgehend von subjektivierungs- und praxistheoretischen sowie kindheitssoziologischen Bezügen analysiert die Studie, wie sich Schüler:innen in der Auseinandersetzung mit reglementierenden Assistenzpraktiken sowie schulisch-unterrichtlichen Normen als handlungsmächtige Schüler:innen- und Kindersubjekte positionieren. Die Analyse zeigt, dass Möglichkeiten zur Aushandlung von Agency gerade dort entstehen, wo die Schüler:innen durch peerkulturelle Solidarisierung gemeinsame Interaktionsräume schaffen. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen Schulforschung und Kindheitsforschung leistet die Studie einen Beitrag zu einem sich stetig weiterentwickelnden Diskurs um den Einsatz von Schulassistenz an inklusiven Schulen, in dem die Erfahrungen und Praktiken der Schüler:innen nach wie vor als unterrepräsentiert anzusehen sind.

Details

Organisationseinheit(en)
Institut für Sonderpädagogik
Typ
Monografie
Anzahl der Seiten
515
Publikationsdatum
2026
Publikationsstatus
Veröffentlicht
Peer-reviewed
Ja
Elektronische Version(en)
https://doi.org/10.35468/6238 (Zugang: Offen )
 

Zitieren

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