Im Rahmen des Seminars „Prompting, Apps & Tools – Lernen mit digitalen Medien bei und mit Personen mit sogenannter geistiger Behinderung“ (PROMPT inklusiv; gefördert aus Studienqualitätsmitteln der LSE) kamen im Wintersemester 2025 rund 20 Studierende des Studiengangs Master Sonderpädagogik und etwa 20 Beschäftigte der Hannoverschen Werkstätten zusammen, um sich gemeinsam mit aktuellen digitalen Themen auseinanderzusetzen.
Das Seminar fand etwa alle zwei Wochen unter der Leitung von Dr. Wiebke Curdt in den Räumlichkeiten der Hannoverschen Werkstätten statt. In Kooperation mit dem PIKSL-Labor Hannover, welches Angebote zur digitalen Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen initiiert und unterstützt, informierten und tauschten sich die Teilnehmenden jeweils einen gesamten Vormittag aus. Dabei hatten sie die Möglichkeit, neue Apps, Nutzen und Risiken von KI und digitale Tools kennenzulernen, diese auf Barrierefreiheit zu überprüfen und kritisch zu diskutieren. Thematisiert wurden unter anderem Risiken von KI wie ungeprüfte Falschinformationen, fehlende Transparenz sowie mögliche Abhängigkeiten von digitalen Systemen.
Ein zentrales Element des Seminars war die partizipative Entwicklung von Materialien. In gemischten Gruppen arbeiteten die Teilnehmenden zu interessengeleiteten Themenschwerpunkten und entwickelten gemeinsam praxisnahe Bildungsmaterialien, die in der Abschlussveranstaltung am 23.01.26 am Institut für Sonderpädagogik vorgestellt wurden.
Das Seminar stieß bei allen Beteiligten auf sehr positive Resonanz und verdeutlicht das Potenzial partizipativer Lehr-Lern-Settings im Bereich inklusiver digitaler Bildung. Sowohl die Beschäftigten der Hannoverschen Werkstätten als auch die Studierenden beschrieben die Zusammenarbeit als äußerst wertvoll und bereichernd.
Ein herzlicher Dank geht an die Kooperationspartner für die wertschätzende und produktive Zusammenarbeit!