Mit einem Kick-Off-Event startete das innovative MULTIK-Projekt, das sich der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation mehrsprachigen Unterrichts mit Hilfe von Lerntechnologien und Künstlicher Intelligenz widmet, vielversprechend. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen kamen am 16. und 17. Februar 2026 Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wissenschaft und Schule zusammen, um den Auftakt dieses zukunftsweisenden Projekts zu begehen.
Am ersten Tag begrüßte die Projektleitung, Dr. phil. Ulrich Stitzinger, Vertreterinnen und Vertreter aller sechs am Projekt beteiligten Schulen an der Leibniz Universität Hannover. Die Teilnehmenden erhielten umfassende Informationen zu den geplanten Phasen und Inhalten des Projekts und tauschten ihre Erwartungen in einer konstruktiven Aufbruchsstimmung aus. Herr Mustafa Yalcinkaya, Leiter des Referats 24 und Vertreter des Niedersächsischen Kultusministeriums – das die Drittmittelförderung stellt – würdigte das Projekt mit besonderer Anerkennung.
Am darauffolgenden Tag hatte eine ausgewählte Delegation die Möglichkeit, den praktischen Einsatz Künstlicher Intelligenz im Unterricht live zu erleben. Bei einer Hospitation in einem Oberstufenkurs der Berufsbildenden Schule für Metall- und Elektrotechnik in Hannover konnten sich die Teilnehmenden, darunter auch die Dezernentin für Kultur und Bildung der Landeshauptstadt Hannover, Frau Eva Bender, von der innovativen Lehrmethode überzeugen. Herr Gianni Triantis, Studienrat an der Schule und gleichzeitig fachlicher Koordinator im Projekt zwischen dem Ministerium, dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und der Universität, leitete eindrucksvoll den Unterricht.
Das MULTIK-Projekt wird sich in den kommenden zwei Jahren der umfassenden Erforschung und kooperativen Umsetzung eines bedeutenden Themenbereichs in der Bildungslandschaft widmen. Lehrkräfte und Mitarbeitende der Universität arbeiten dabei Hand in Hand, um den mehrsprachigen Unterricht nachhaltig in Richtung einer modernen, inklusiven und technologieorientierten Bildungszukunft zu verbessern.