Digitalisierung

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MULTIK – Mehrsprachiges Unterrichten mit Lerntechnologien und Künstlicher Intelligenz

  • Projektbeschreibung & Ziele

    Hintergrund
    Knapp ein Drittel der Kinder bis unter 15 Jahren wachsen in Deutschland mit einer Nicht-Deutschen Sprache auf (Statistisches Bundesamt, 2025). Besonders die Integration von Kindern mit Fluchtgeschichte (Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, 2024) unterstreicht die Notwendigkeit, Mehrsprachigkeit im Unterricht aktiv zu gestalten. Moderne Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), bieten Lehrkräften wertvolle Werkzeuge, um den vielfältigen Ausgangslagen gerecht zu werden und sprachliche Barrieren zu überwinden. Somit können die Potenziale der Mehrsprachigkeit in Schule und Unterricht gefördert werden (z. B. He & Cardoso, 2021). Dabei sind Translanguaging-Strategien geeignet, das gesamtsprachliche Repertoire eines Kindes zu fördern (García, 2020) und Lernleistungen in den Unterrichtsfächern zu steigern (z. B. Hansen-Thomas et al., 2020). Dennoch gibt es noch kaum Erkenntnisse, welche Perspektiven sowohl Lehrkräfte als auch Kinder und Jugendliche dabei selbst einnehmen.

    Zielsetzungen
    Aufgrund der hohen Bedeutung sprachlicher Bildung für die Lern- und Erwerbsbiographien von Schülerinnen und Schüler im Zusammenhang sprachlich-kultureller Vielfalt sollen Schulen in Niedersachsen dabei begleitet werden, Spracherwerb und Sprachentwicklung von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen im Unterricht zu fördern. Hierzu wird im Kontext von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität der Einsatz von Lerntechnologien mit KI im Unterricht weiterentwickelt und implementiert, um den individuellen Lernbedürfnissen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden und Lehrkräfte bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Durch die Entwicklung praxisnaher Lehr-Lernkonzepte an ausgewählten MULTIK Schulen unter partizipativ wissenschaftlicher Begleitung der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie an der LUH sollen die Erkenntnisse in den Bildungsalltag nachhaltig integriert werden

    Überblick über die Projektphasen

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    Phase 1
    In der Projektphase 1 wurden im Sommersemester 2025 sowie im Wintersemester 2025/26 Bachelor-Studierende im Lehramt für Gymnasien und Berufsschulen in drei Seminaren darauf vorbereitet, in ihrer späteren Lehrpraxis sprachlich-kulturelle Diversität zu berücksichtigen und digitale, KI-gestützte Hilfsmittel effektiv einzusetzen. Die angehenden Lehrkräfte wurden dazu befähigt, ihre eigenen sprachlichen und kulturellen Wissens- und Handlungs-Lücken zu füllen und ihre Haltung gegenüber Mehrsprachigkeit und Interkulturalität zu reflektieren. Zusätzlich soll das Potenzial von Herkunftssprachen, die Schülerinnen und Schüler mitbringen, im Unterricht nutzbar gemacht werden. Das durch Studienqualitätsmittel der Leibniz School of Education (LSE) finanzierte Lehr-Lernprojekt vereint Theorie und Praxis, um die Lehr- und Studienqualität in fächerübergreifenden, sprachlich vielfältigen Kontexten zu fördern. Die Ergebnisse des Projektes flossen in eine umfangreiche KI-Toolbox, die auf der Webseite der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie öffentlich zugänglich ist. 

    Link zur KI-Toolbox:
    www.ifs.uni-hannover.de/de/abteilungen/sprach-paedagogik-und-therapie/ki-toolbox

    Im Rahmen des MULTIK-Projektes erfolgt außerdem eine bundesweite Online-Erhebung zum Umgang von (angehenden) Lehrkräften aller Schulformen im Themenkomplex Mehrsprachigkeit und Unterstützung durch KI. In der Umfrage werden Einstellungen, Wissen und Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften in allen Bildungsetappen zu diesem Themenkomplex erhoben. Daraus sollen konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung abgeleitet werden.

    Link zur anonymen Umfrage:
    survey.uni-hannover.de/index.php/136297

    Phase 2 und 3
    In den Projektphasen 2 und 3 wird das MULTIK-Projekt als Grundlagenforschung durch die Förderung vom Niedersächsischen Kultusministerium (MK Nds.) und der operativen Verwaltung des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) durchgeführt. Das Forschungsprojekt zielt auf die Entwicklung, Erprobung und Evaluation einer Blended-Learning Plattform in partizipativer Zusammenarbeit und Fortbildungsstruktur mit sechs ausgewählten Pilotschulen (MULTIK-Schulen). Auf der digitalen Plattform sollen Unterrichtsmethoden und -materialien für alle Schulformen im Land Niedersachsen bereitgestellt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Lerntechnologien, die geeignet sind, sprachlich-kulturelle Vielfalt (Mehrsprachigkeit und Translanguaging) ressourcenorientiert und gestützt auf Kl im Unterricht zu berücksichtigen. 

    Nach der Qualifizierung der Lehrkräfte an den MULTIK-Schulen werden im Rahmen einer Interventionsstudie die Entwicklung spezifischer Fachkompetenzen von Schülerinnen und Schülern in ausgewählten Unterrichtsfächern unter den Bedingungen sprachlich-kultureller Vielfalt und Kl gestützter Lerntechnologien evaluiert. Um darüber hinaus den didaktischen Ansatz des Translanguaging und den Einsatz von Kl im Unterricht aus der Perspektive der am Forschungsprojekt beteiligten Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler zu erforschen, werden flankierende qualitative Interviewerhebungen und -auswertungen durchgeführt

  • Leitung & Team
    LeitungDr. phil. Ulrich Stitzinger  
    Wissenschaftliche MitarbeitPatrick Wurster
    Fachliche Koordination  LUH – MK Nds. – NLQ Gianni Triantis  
    Lehrbeauftragte

    Dr. Sascha Euler  

    Dr. Jennifer Wengler  

    Stud. Hilfskräfte

    Charles Chavarry Hidalgo

    Laurenz Klein

     

     

  • Laufzeit und Förderung
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    Laufzeit: 01.04.25 – 31.03.26
    Förderung: Leibniz School of Education (LSE), MULTIK als Lehrangebot zu Schlüsselkompetenzen im Fächerübergreifenden Bachelor und Bachelor Technical Education

    Laufzeit: 01.01.26 – 31.12.27
    Förderung: Niedersächsisches Kultusministerium (MK Nds.), Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), MULTIK als Grundlagenforschung

  • Informationen für Studierende

    Im Projekt MULTIK besteht die Möglichkeit, Projekt- oder Abschlussarbeiten anzufertigen und sich auf diese Weise an der Forschung zu beteiligen.

    Bei Interesse oder weiteren Fragen wenden Sie sich gern an Dr. phil. Ulrich Stitzinger

     

  • Publikationen & Vorträge (Auswahl)
    • Hannoversche Allgemeine Zeitung. Die KI wird in der Schule zum Sprachlehrer. Kommunikationsprobleme – so kann KI Lehrern und Schülern im Unterricht helfen. 21.03.2025, S.16. Verfügbar unter www.haz.de/lokales/hannover/neue-methode-fuer-die-schule-ki-soll-mehrsprachigen-unterricht-ermoeglichen-RD7E4ZI4VZALRBCEUI7IC2K74Q.html
    • Stitzinger, U. (2025). Mehrsprachigkeit bei Kindern – Chance oder Problematik im Bildungsprozess?! In A. Paier (Hrsg.), Sprachheilpädagogik: Wissenschaft und Praxis, Bd. 11: mitSPRACHE – mitLEBEN. Sprachlich-kommunikative Kompetenzen durch sprachheilpädagogischen Unterricht entwickeln, fördern und unterstützen (S. 25-40). Wien: Lernen mit Pfiff.
    • Stitzinger, U. (2025). Mehrsprachigkeit und Translanguaging im Unterricht mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Vortrag, Migranetz Fachtagung „Integration durch Bildung – Bildungschancen schaffen“, 09.Dezember 2025, Hannover.
    • Stitzinger, U. (2025). Unterrichten im mehrsprachigen Klassenzimmer. Vortrag, Weiterqualifizierung für die Zentren für Sprachbildung und Interkulturelle Bildung, 02. Dezember 2025, Hannover
    • Stitzinger, U. & Triantis, G. (2025). Mehrsprachigkeit und Translanguaging im Unterricht mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz. Vortrag, Seminarreihe ‘Bridging Minds and Machines’, Technische Informationsbibliothek (TIB) an der Leibniz Universität Hannover, 18. November 2025, Hannover. Verfügbar unter av.tib.eu/media/72055
    • Stitzinger, U. (2025). MULTIK – Mehrsprachiges Unterrichten mit Lerntechnologien und Künstlicher Intelligenz. Vortrag, Rotary Club Hannover-Leineschloss, Club Meeting, 28. Juni 2025, Hannover.
    • Triantis, G. (2025). Künstliche Intelligenz im Fremdsprachenunterricht: Förderung der Text- und Medienkompetenz. Vortrag, TU Dresden, Congreso de Didáctica de ELE. Verfügbar unter giannitriantis.de/wp-content/uploads/2024/12/Veranstaltung-NLC-21.11.24.pdf.
    • Triantis, G. (2025). Künstliche Intelligenz (KI) und Mehrsprachigkeit? – Mehrsprachigkeit 4.0: Künstliche Intelligenz als Gamechanger. MehrSprachen, (11). Verfügbar unter https://nl.kulturkurier.de/list/2589/newsletter/118741/ 
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ProKID-F: Prosodiya Elementar – KI-gestützte Diagnostik und Förderung literaler Fähigkeiten im Vorschulalter

  • Projektbeschreibung & Ziele

    Frühe literale Fähigkeiten, insbesondere die phonologische Informationsverarbeitung, sind zentrale Prädiktoren für den späteren Lese- und Schreiberwerb. Mangelnde phonologische Kompetenzen im Vorschulalter stehen in engem Zusammenhang mit dem Risiko, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten zu entwickeln.

    In Kooperation der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie am IfS der LUH (Dr. phil. Ulrich Stitzinger) mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (JProf. Dr. Heiko Holz), dem Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen (Prof. Dr. Detmar Meurers) sowie dem Institut für Informationsverarbeitung der LUH (Dr. Hanna Ehlert & Prof. Dr.-Ing Jörn Ostermann) soll die Grundlage für die erste KI-gestützte Diagnostik und Förderung früher literaler Fähigkeiten in Kindertagesstätten geschaffen werden.

    Im Zentrum stehen folgende Teilbereiche der phonologischen Informationsverarbeitung:

    • Phonologisches Arbeitsgedächtnis
    • Phonologische Bewusstheit (z. B. Diskriminierung, Analyse, Synthese, Manipulation, in den Abstraktionsstufen Silbe, Onset-Rime, Phonem)
    • Benennungsgeschwindigkeit (Rapid Automatized Naming, RAN)

    Im Teilprojekt an der LU Hannover wird ein automatisiertes, KI-basiertes Screening-Instrument für die Überprüfung der frühen literalen Fähigkeiten entwickelt. 

  • Leitung & Team

    Leibniz Universität Hannover, Institut für Sonderpädagogik (IfS), Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie 
    Dr. Ulrich Stitzinger verantwortet als Experte für die Entwicklung diagnostischer Verfahren zur Erfassung (schrift-)sprachlicher Fähigkeiten von Kindern im Elementar- und Primarbereich das ProKID-F-Screening.
    Leitung: Dr. phil. Ulrich Stitzinger
    Team: Maren Wallbaum

    Leibniz Universität Hannover, Institut Informationsverarbeitung (TNT)
    Dr. Hanna Ehlert und Prof. Dr.-Ing. Jörn Ostermann entwickeln eines der zuverlässigsten Systeme für die automatische Spracherkennung von Kindersprache in Deutschland.
     Leitung: Dr. phil. Hanna Ehlert, Prof. Dr.-Ing Jörn Ostermann
    Team: Christopher Gebauer, Lars Rumberg

    Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Institut für Informatik
    Jun.-Prof. Dr. Heiko Holz koordiniert das Projekt und bringt Expertise im Bereich der App-Entwicklung zur Sprachförderung, KI-Entwicklung und Dialogsysteme in das Projekt ein.
    Projektkoordination: J.-Prof. Heiko Holz
    Leitung: Dr. Benedikt Beuttler
    Team: Tobias Ableitner

    Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Institut für Sonderpädagogische Förderschwerpunkte
    Prof. Dr. Marco Ennemoser, einer der führenden Forscher zum dialogischen Lesen im Vorschulalter, begleitet das Projekt mit seiner pädagogisch-didaktischen Expertise (Ennemoser et al., 2013; Ennemoser & Hartung, 2017)
    Leitung: Prof. Dr. Marco Ennemoser
    Team: Nicola Heidenreich

    Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen
    Die AG „Sprache und KI in der Bildung“ unter Leitung von Prof. Dr. Detmar Meurers macht computerlinguistische Methoden und KI-Technologien für die Bildung nutzbar und sorgt im Projekt für die entwicklungsproximale Adaption der Förderung.
    Leitung: Prof. Dr. Detmar Meurers
    Team: Sabrina Dittrich

  • Laufzeit und Förderung
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    Laufzeit: 01.01.26 – 31.12.28

    Förderung: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)

  • Informationen für Studierende

    Im Projekt können sowohl Bachelor- als auch Masterarbeiten verfasst werden. Aktuelle Themen wechseln je nach Projektfortschritt.

    Bei Interesse wenden Sie sich gerne per Mail an: maren.wallbaum@ifs.uni-hannover.de

     

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Tools for Analyzing Language and Communication

  • Projektbeschreibung & Ziele

    TALC ist ein Projekt der interdisziplinären, interfakultativen Forschungsinitiative “Leibniz Lab for Relational Communication Research“ unter der Leitung von Dr. Hanna Ehlert. Im Projekt wird ein digitales System (Hard- und Software) entwickelt, welches es ermöglicht Spontansprachproben aufzunehmen und sowohl automatisch zu transkribieren als auch automatisch sprachlich/linguistisch auszuwerten.   

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf den Seiten des Leibniz Lab for Relational Communication Research.

  • Leitung & Team

    Leitung: Prof. Dr.-Ing. Jörn Ostermann & Dr. Hanna Ehlert (Institut für Informationsverarbeitung)

    Team: Maren Wallbaum (IfS), Amulya Sathish (IfS), Edith Beaulac (tnt), Lars Rumberg (Institut für Informationsverarbeitung), Christopher Gebauer (Institut für Informationsverarbeitung), Imen Talbi (Institut für Informationsverarbeitung)

  • Laufzeit

    2020 – 2030

  • Kooperationen

    National

    Prof. Dr. Ulrich Heid: Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie, Stiftung Universität Hildesheim

    International

    Prof. Dr. Juan Bornman: Center for Augmentative and Alternative Communication, University of Pretora, South Africa

    Prof. Dr. Jeannie van der Linde: Department of Speech-Language Pathology and Audiology, University of Pretora, South Africa

    Prof. Dr. Febe de Wet: Department of Electrical, Electronic and Computer Engineering, North-West University, South Africa

  • Informationen für Studierende

    Im TALC Projekt können sowohl Bachelor- als auch Masterarbeiten verfasst werden. Aktuelle Themen wechseln je nach Projektfortschritt.

    Bei Interesse wenden Sie sich gerne per Mail an: maren.wallbaum@ifs.uni-hannover.de

  • Publikationen

    2025

    • Wallbaum, M., Stelze, K.-M., Rumberg, L. & Gebauer, C. (2025). KI-basierte Lesediagnostik – Lesefertigkeiten bei mehrsprachigen Kindern automatisiert erfassen. In A. Paier (Hrsg.), Sprachheilpädagogik: Wissenschaft und Praxis, Bd. 11: mit SPRACHE - mit LEBEN (S. 75-87). Wien: Lernen mit Pfiff.
    • Ehlert, H. & Lüdtke, U. (2025). The application of artificial intelligence in speech and language therapy: attitudes and expectations. International Journal of Language & Communication Disorders. https://doi.org/10.1111/1460-6984.70172
    • Gebauer, C., Rumberg, L., Köhn, L., Beaulac, E., Ehlert, H. & Ostermann, J. (2025). Grammatical Error Detection on Spontaneous Children's Speech Using Iterative Pseudo Labeling. Proceedings INTERSPEECH, 2865-2869
    • Gebauer, C., Rumberg, L., Witt, F., Beaulac, E., Ehlert, H., & Ostermann, J. (2025). Rule-Based Grammatical Error Detection on Spontaneous Children’s Speech. Elektronische Sprachsignalverarbeitung (ESSV), pp. 117-124
    • Wallbaum, M., Kunkel, J., Stelze, K.-M. & Ehlert, H. (2025). Künstliche Intelligenz in der Lesediagnostik bei Grundschulkindern: Erkenntnisse aus der Pilotierung von TALC-DIRA zum Einsatz in der Praxis. Praxis Sprache, 70(1), 195-200.

    2024

    • Wallbaum, M. (2024). Kindliche Spontansprachdaten interdisziplinär und nachhaltig nutzen - Konzeption der TALC-Datenbank mittels mehrperspektivischer Bedarfsanalyse. Wiesbaden: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-46818-7
    • Ehlert, H., van der Linde, J., Lüdtke, U. & Bornman, J. (2024). New directions in language sample analysis for multilingual contexts. In M. Bortz (ed.). A guide to global language assessment: A lifespan approach. p. 111-131. Taylor and Francis Inc., USA

    2023

    • Gebauer, C., Rumberg, L., Ehlert, H., Lüdtke, U. & Ostermann, J. (2023). Exploiting Diversity of Automatic Transcripts from Distinct Speech Recognition Techniques for Children’s Speech. Proceedings INTERSPEECH -- 24th Annual Conference of the International Speech Communication Association, August 2023, 4578-4582.
    • Rumberg, L., Gebauer, C., Ehlert, H., Wallbaum, M., Lüdtke, U. & Ostermann, J. (2023). Uncertainty Estimation for Connectionist Temporal Classification Based Automatic Speech Recognition. Proceedings INTERSPEECH -- 24th Annual Conference of the International Speech Communication Association August 2023, 4583-4587.
    • Lüdtke, U., Ehlert, H., Gaigulo, D., & Bornam, J. (2023). Research on the Methodology of LSA with Preschool Children: A Scoping Review. Clinical Archives of Communication Disorders, 8(2), 29-46.
    • Ehlert, H., Beaulac, E., Wallbaum, M., Gebauer, C., Rumberg, L., Ostermann, J., & Lüdtke, U. (2023). Collecting and Annotating Natural Child Speech Data - Challenges and Interdisciplinary Perspectives. Elektronische Sprachsignalverarbeitung, Tagungsband der 34. Konferenz, München, März 2023, 72-78.
    • Gebauer, C., Rumberg, L., & Ostermann, J. (2023). Pronunciation Modelling for Children's Speech. Elektronische Sprachsignalverarbeitung, Tagungsband der 34. Konferenz, München, März 2023, 79-86.
    • Lüdtke, U., Bornman, J., de Wet, F., Heid, U., Ostermann, J., Rumberg, L., van der Linde, J., & Ehlert, H. (2023). Multi-disciplinary perspectives on automatic analysis of children's language samples: Where do we go from here? Folia Phoniatrica et Logopaedica, 75(1), 1-12. doi: 10.1159/000527427

    2022

    • Rumberg, L., Gebauer, C., Ehlert, H., Lüdtke, U. & Ostermann, J. (2022). Improving Phonetic Transcriptions of Children’s Speech by Pronunciation Modelling with Constrained CTC-Decoding. Proceedings INTERSPEECH -- 23th Annual Conference of the International Speech Communication Association, September 2022, 1357-1361.
    • Lüdtke, U. & Ehlert, H. (2022). Automation in child speech and language assessment. Linguistic Reports, 1. (in press)

    2021

    • Rumberg, L., Ehlert, H., Lüdtke, U. & Ostermann, J. (2021). Age-Invariant Training for End-to-End Child Speech Recognition using Adversarial Multi-Task Learning. Proceedings INTERSPEECH -- 22th Annual Conference of the International Speech Communication Association, August 2021, 3850-3854.