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Forschungsschwerpunkt 4 - Frühkindliche Bildung und Transition

Frühkindliche Bildung und Transition

Im Zugang zu Fragestellungen des Aufwachsens von Kindern im Vorschulalter werden pädagogische, soziologische, psychologische und sozialmedizinische Theoriemodelle unter Beachtung sozialisationstheoretischer Erkenntnisse verknüpft, um zu einem mehrperspektivischen, interdisziplinären Verständnis frühkindlicher Bildungs- und Entwicklungsprozesse in Institutionen und Familien zu gelangen. Berücksichtigung finden dabei insbesondere Aspekte sozialer Ungleichheit, Heterogenität und Differenz in ihrer Konsequenz für eine Didaktik und Pädagogik der frühen Kindheit. Ein spezieller Fokus richtet sich auf die Transitionsphase vom Kindergarten zur Schule.

LAUFENDE PROJEKTE


Alltagsintegrierte Unterstützung kindlicher Bildungsprozesse in der inklusiven Kindertageseinrichtung

Entwicklung und Implementation eines interessen/EEC-basierten Übergangskonzeptes zur kooperativen Gestaltung einer inklusiven Transition Kita-Schule

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  • Projektbeschreibung

    Im Rahmen des Praxistransferprojekt findet die Implementation eines inklusiven und interessenbasierten Übergangskonzeptes im Kontext des Early Excellence-Ansatzes (EEC) (Whalley, 2007) statt, welches kooperativ und in gezieltem Austausch mit allen Projektbeteiligten gestaltet wird. Das Praxistransferprojekt zielt auf eine transitionsübergreifende Beobachtung und Förderung der kindlichen Interessenentwicklung (Lichtblau, Thoms & Werning, 2013), die Intensivierung der Einbindung der Familie in die Übergangsgestaltung Kita-Schule  und einer inklusiven Haltungs- und Handlungsperspektiven des EEC in die Schule zu transferieren (Hartmann & Lichtblau, 2017). Hierfür werden gemeinsame Fortbildungen für Erzieher*innen und Lehrkräfte zu den Themen "Inklusion und EEC im Übergang“ und „Beobachtung und Förderung kindlicher Interessen“ angeboten. Forschungsmethodisch kommen unter Anwendung einer prozessbegleitenden Evaluation sowohl quantitative als auch qualitative Erhebungsverfahren zum Einsatz. 

  • Projektteam

    Projektleitung: Dr. Michael Lichtblau (LUH) & Andreas Schenk (LHH)
    Projektkoordination: Magdalena Hartmann (LUH)
    Evaluationsteam I: Anna Behnsen, Greta Heide, Franziska Tellkamp & Janika Weusthoff
    Evaluationsteam II: Jan-Henrik Altenbernd, Pia Bade & Santana Kaudasch

  • Aktuelles

    Runder Tisch Übergang Kita-Schule am 7.6.2018

    Nach zwei Jahren an denen wir an den Projektstandorten Gebrüder-Körting Schule/ Familienzentrum Petermannstraße und IGS Roderbruch/ Familienzentrum Rotekreutzstraße den Übergang kooperativ gestaltet haben, wird an diesem Termin der aktuelle Stand und die Erkenntnisse aus der Begleitforschung des Projektes berichtet und die Ergebnisse diskutiert.

    Geplant ist folgender Ablauf:

    • Informationen zum Modell des interessenbasierten Übergangs
    • Sachstand des Projekts
    • Informationen zur Forschung
    • Diskussion und Absprachen zum weiteren Vorgehen

     

    Das Projekt wird im Übergang 2018 weitergeführt

    Nach der Reflexionsveranstaltung an beiden Standorten, hat sich ein Standort dafür entschieden das Projekt auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Übergang 2017 im Übergang 2018 in modifizierter Form fortzuführen.

    Wir werden den Standort bei der Planung und Umsetzung des Vorhabens wie schon beim letzten Übergang unterstützten und forschungsmethodisch begleiten.

     

    September 2017: Zwischenstand zur Implementation

    Gerade befinden sich beide Standorte in der gemeinsamen Umsetzung der Beobachtung und Förderung kindlicher Interessen im Rahmen des EEC-Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren. 

    Bei der Umsetzung zeigen sich bereits erste Erfolge jedoch auch Herausforderungen. So kann eine gegenseitige Annäherung der pädagogische Perspektiven in Kita und Schule beobachtet werden. Gleichzeitig werden Hemmnisse und Barrieren aufgrund unterschiedlicher struktureller Bedingungen in Familienzentren und Schulen deutlich, die es erschweren interessen- und EEC-bezogene Perspektiven (u.a. Beobachtung und Förderung kindlicher Interessen) von der Kita in den Schulalltag zu überführen.

     

    Runder Tisch am 16.2.2017

    Das Projektteam der LUH/LHH Kooperative Gestaltung des Übergangs Kita-Schule durch Familienzentren und Grundschulen lädt zum dritten Treffen Runder Tisch Übergang Kita/Schule ein.

    Themen:

    1. Aktueller Sachstand und erste Erfahrungsberichte von beiden Projektstandorten

    2. Nächste Schritte im Projekt

    3. Diskussion

    Es werden unterschiedliche Vertreter*innen von der Stadt Hannover (Fachbereich Schule, Fachbereich Jugend) Schulsozialarbeit, Familienzentren, Grundschulen, das Forschungsteam und Frau Baumgarten von der Heinz und Heide Dürr Stiftung anwesend sein.

  • Projektverlauf

    Hospitation und Elterngespräche: April - Juni 2018

    Nachdem die Klasseneinteilung erfolgt ist, besuchen zunächst die zukünftigen Klassenlehrkräfte die Kinder im Familienzentrum, um die Kinder und auch die Eltern kennen zu lernen. Die Lehrkraft lernt so das Kind in seiner gewohnten Umgebung statt und kann durch Beobachtung, Gesprächen mit dem Kind und der Erzieher*in, wie auch der Betrachtung des Portfolios zum Kind die Interessen des Kindes erfahren.

    Im Anschluss findet ein Elterngespräch zwischen Eltern, Lehrkraft und Erzieher*in statt, um Fragen der Eltern zu beantworten und einen ersten Kontakt herzustellen.

    Danach besuchen die Kinder gemeinsam mit der Erzieher*in die jeweilige Lehrkraft und zukünftige Schulklasse in der Schule.

     

    Projektverlauf

    Vorbereitungsphase: August 2015 - März 2016

    • Gemeinsame Erarbeitung eines Übergangskonzeptes mit Akteur*innen aus der Praxis (Leitungskräften und Koordinator*innen der beteiligten Bildungseinrichtungen, Vertreter*innen der Schulsozialarbeit) und dem Forschungsteam
    • Akquise von Familienzentren und ihren kooperierenden Grundschulen
    • Einwerbung von Mitteln
    • Entwicklung des Projektdesigns

     

    Informationsphase: April - Oktober 2016

    • Informationstreffen auf Leitungsebene
    • Informationstreffen mit allen Projektbeteiligten
    • Elternnachmittage

     

    Fortbildungsphase: September - Dezember 2016

    Gemeinsame Fortbildungen von Erzieher*innen und Lehrkräften zu den Themen:

    • Inklusion und Early Excellence-Ansatz im Übergang
    • Beobachtung und Förderung kindlicher Interessen auf Basis des Early Excellence-Ansatzes

    Dozententeam: Andreas Schenk & Dr. Michael Lichtblau

     

    Implementationsphase I (Familienzentrum): Januar - Mai 2017

    Die zukünftigen Schulkinder werden bezüglicher ihrer kindlichen Interessen in Form von Tandems zwischen Erzieher*innen und Lehrkräften beobachtet. Die Dokumentation erfolgte mit dem Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren des Early Excellence-Ansatzes, dass um kindliche Interessensbereiche (künstlerisch kreatives, naturwissenschaftlich-technisches, motorisches und soziales Interesse) (Lichtblau & Werning, 2012) erweitert wurde.

     

    Implementationsphase II (Familienzentrum - Grundschule): Juni - September 2017

    Auf Grundlage der Tandembeobachtung konnten im engen Austausch mit Familie Interessensprojekte entwickelt werden. Die Interessensprojekte werden in den Familienzentren und Familien vorbereitet und sollen dann in den Grundschulen aufgegriffen werden.

    Bei der Umsetzung zeigen sich bereits erste Erfolge jedoch auch Herausforderungen. So kann eine gegenseitige Annäherung der pädagogische Perspektiven von Familienzentrum und Schule beobachtet werden. Gleichzeitig werden Hemmnisse und Barrieren aufgrund unterschiedlicher struktureller Bedingungen in Familienzentren und Schulen deutlich, die es erschweren interessen- und EEC-bezogene Perspektiven von den Familienzentren in den Schulalltag zu überführen.

     

    Reflexionsveranstaltungen: Oktober 2017 - Januar 2018

    Mit allen Projektbeteiligten wurde die Übergangsgestaltung 2017 reflektiert. Auf Grundlage der gemeinsam erarbeiteten Gelingsensbedingungen als auch Hemmnisse in der Übergangsgestaltung konnten neue Perspektiven für zukünftige Übergangsgestaltung entwickelt werden, die nun für den Übergang 2018 erprobt werden. 

     

    Planung des Übergangs 2018: Dezember 2017

    Am Standort Gebrüder-Körting Schule/ Familienzentrum Petermannstraße wird vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Übergang 2017 weiter an einem Konzept zum Interessenbasierten Übergang Kita-Schule gearbeitet.

    Für diesen Übergang wird geplant alle Lehrkräfte mit einzubeziehen. Aus diesem Grund wird die Klasseneinteilung vorverlegt, damit genügend Zeit bleibt, dass Erzieher*innen und Lehrkräfte Termine zur Hospitation festlegen und gemeinsame Elterngespräche organisieren können.

     

  • Eltern-Nachmittag

    September 2016

    Am ersten Elternnachmittag wurde den Familien der zukünftigen Schulkinder das Projekt zum Übergang Kita-Schule vorgestellt. Nach einer Begrüßung und Vorstellungsrunde wurden die Familien nach ihren eigenen Erfahrungen zum Übergang Kita-Schule gefragt und ein inhaltliches Verständnis zum Begriff Übergang gemeinsam erarbeitet. Danach wurden die Wünsche der Familien für ihre Kinder gesammelt und im Anschluss das gemeinsame Vorhaben im Projekt besprochen.

     

    Wünsche der Eltern zum Übergang

    Wünsche der Eltern sind:

    • keiner Übergangförderung/ Vertrauen in die Kinder haben
    • Lehrerin soll schon bekannt sein
    • Ansprechpartnerin
    • breites (u.a. musisches Angebot)
    • alle Kinder sind gleich - keine Vorurteile
    • Kind in Kita und Familie auf Schule vorbereiten (z.B. Besuche)
    • Austausch Leher/in & Eltern
  • Fortbildungsphase

    Inklusion und Early Excellence-Ansatz im Übergang

    • Inklusion als gemeinsame Aufgabe von Kita und Schule (Leitung: Dr. Michael Lichtblau)
    • Einführung in den Early Excellence-Ansatz (Leitung: Andreas Schenk)

    Die Fortbildungsveranstaltung führt in grundlegende Perspektiven einer inklusiven Bildungsarbeit unter besonderer Berücksichtigung kooperativer Strukturen ein. Dazu werden zunächst in das Inklusionskonzept eingeführt und anhand von aktuellen Forschungsergebnissen die Bedeutung eines kooperativ gestalteten Übergangs von der Kita in die Schule dargestellt. Anschließend wird der Early Excellence-Ansatz vorgestellt, der besonders anschlussfähig an inklusive Bildung ist. Der Ansatz betont eine enge Zusammenarbeit mit "Familie" und ein ressourcenorientierte pädagogische Haltung. Methodisch wechseln sich in der Fortbildung vortragsbasierte Inputphasen und Gruppenarbeitsphasen ab, in denen die Teilnehmenden individuelle Perspektiven und Möglichkeiten der Umsetzung von präsentierten Inhalten in ihren Einrichtung reflektieren.

     

    Beobachtung und Förderung auf Basis des Early Excellence-Ansatzes

    • Einführung in Theorie und Praxis des EEC-Beobachtungsverfahrens (Leitung: Aandreas Schenk)
    • Einführung in die Beobachtung und Förderung kindlicher Interessen (Leitung: Dr. Michael Lichtblau)

    Die Fortbildungsveranstaltung setzt sich mit der Beobachtung und Förderung kindlicher Entwicklung im Kontext des Early Excellence-Ansatzes (EEC) auseinander. Dazu werden das EEC-Beobachtungsverfahren vorgestellt, das bereits seit einigen Jahren in den hannoverschen Familienzentren erfolgreich eingesetzt wird. Ergänzend hierzu wird dann auf grundlegende Aspekte der Beobachtung und Förderung kindlicher Interessenentwicklung als Ansatzpunkt einer inklusiven Bildungsarbeit im Übergang eingegangen. Neben inhaltlichen Inputphasen ist die Veranstaltung durch Gruppenarbeitsphasen strukturiert, in denen eine praktische Erprobung von Beobachtung anhand von videobasierten Fallbeispielen erfolgt.

  • Publikationen & Vorträge

    Publikationen

    • Lichtblau, M. & Hartmann, M. (2017). Implementation eines inklusiven und interessenbasierten Übergangskonzeptes Kita-Schule im Kontext des Early-Excellence-Ansatzes. In A. Schmitt, E. Sterdt& L. Fischer (Hrsg.). Empirisches Arbeiten in der Frühpädagogik im Kontext des evidenzbasierten Ansatzes. Ein Tagungsbericht. Köln: Wolters Kluwer, S. 33-46.
    • Hartmann, M. & Lichtblau, M. (2017): Keine Inklusion ohne Kooperation. Kooperative Gestaltung des Übergangs von Familienzentren und Schulen der Stadt Hannover im Kontext des Early-Excellence-Ansatzes. In: B. Lütje-Klose, M.-A, Boger, B. Hopmann& P. Neumann (Hg.): Leistung inklusive? -Inklusion in der Leistungsgesellschaft. 30. Tagung der Integrations-/Inklusionsforscherinnen und –forscher. Band I. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 178-186.

     

     

    Vorträge

    • Hartmann, M., Lichtblau, M.  & Schenk, A. (2018). Ergebnispräsentation zum Projekt: Interessenbasierter Übergang Kita-Schule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Öffentliche Veranstaltung des Fachbereichs Familie & Jugend der Stadt Hannover.
    • Hartmann, M. & Lichtblau, M. (2017). Implementation eines inklusiven und interessenbasierten Übergangs Kita-Schule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Vortrag beim Zukunftsforum Bildungsforschung "Frühe Bildung 2.0? (Forschungs-)Diskurse in der Pädagogik der Kindeit. Früh-, Grundschul- und Sozialpädagogik im Dialog" an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.
    • Hartmann, M. & Lichtblau, M. (2017). Interessenbasierter Übergang Kita-Schule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Poster Präsentation auf der Jahrestagung der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der DGfE. Universität Hildesheim.
    • Hartmann, M. (2017). Rekonstruktion der pädagogischen Beobachtung von Erzieher*innen und Lehrkräften und ihre Anschlussfähigkeit im Übergang Kita-Schule. Workshop auf dem Magdeburger Methodenworkshop. Qualitative Bildungs-und Sozialforschung. Universität Magdeburg.
    • Lichtblau, M. & Hartmann, M. (2017). Implementation eines inklusiven und interessenbasierten Übergangskonzeptes Kita-Schule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Vortrag auf der Fachtagung „Empirisches Arbeiten in der Frühpädagogik im Kontext eines evidenzbasierten Ansatzes“ an der KFB/Hochschule Magdeburg-Stendal
    • Lichtblau, M. & Kokemoor, K. (2016). Familie-Kita-Schule: Inklusive Übergänge gemeinsam gestalten. Hauptvortrag im Rahmen der Qualifizierungsinitiative Übergang Kita-Schule (nifbe) in Holzminden.
    • Lichtblau, M. (2016). Gemeinsam stark! Den Übergang Kita-Schule erfolgreich gestalten. Hauptvortrag im Rahmen der Qualifizierungsinitiative Übergang Kita-Schule (nifbe) in Langenhagen.
    • Hartmann, M. (2016). (Interessen)Beobachtung und Förderung im Übergang Kita-Schule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Ethnographische Studie zur Anschlussfähigkeit der pädagogischen Beobachtung von Erzieher*innen und Lehrkräften im Übergang Kita-Schule. Vortrag auf der 13. Jahrestagung der Nachwuchswissenschaftler_innender Kommission Pädagogik der frühen Kindheit in der Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit der DGfEan der Universität Koblenz-Landau.
    • Lichtblau, M. (2016). Die Zusammenarbeit von Kita und Grundschule zur Gestaltung eines inklusiven Übergangs. Eröffnungsvortrag auf der Jahrestagung für Kooperationsbeauftragte und Fachberatungen in der Kooperation Kita-Schule des Landes Baden-Württemberg in Bad Wildbad.
    • Lichtblau, M., Schenk, A. & Hartmann, M. (2016). Praxistransferprojekt: Interessenbasierter Übergang Kita-Schule im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Präsentationsstand Markt der Möglichkeiten auf der Netzwerktagung „Gelungene Übergangsgestaltung: Beratung und Vernetzung am Beispiel des Übergangs Kita Grundschule“ im HCC Hannover.
    • Lichtblau, M. (2016) Abschied vom Lernen im Gleichschritt –Förderung auf Basis kindlicher Interessen. Einleitender Vortrag im Kontext der Podiumsdiskussion „Bildungsstress: Helikopter-Eltern, Schulmobbing, Studienstress“ u.a. mit Frau Heinen-Kljajic(Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur) in Lehrte.
    • Hartmann, M. & Lichtblau, M. (2016). Keine Inklusion ohne Kooperation! –Kooperative Gestaltung des Übergangs von Familienzentren und Schulen der Stadt Hannover im Kontext des Early Excellence-Ansatzes. Vortrag in AG „Transitionsprozesseim Kontext von Inklusion“ auf der 30. Internationalen Jahrestagung der Inklusionsforscher_innenan der Universität Bielefeld.
    • Lichtblau, M. (2016). Kooperation von Familie, Kita und Schule im inklusiven Übergang und ihre Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Eröffnungsvortrag auf dem Fachtag „Schulisches Inklusion –Jugendhilfe als Kooperationspartnerin und Unterstützungsstruktur“. Didaktisches Zentrum der Universität Oldenburg.
  • Kontakt

    Projektleitung

    Dr. Michael Lichtblau

    Andrea Schenk
    Stadt Hannover
    Fachbereich Jugend und Familie - OE 51.44
    Sachgebietsleitung Personal und Organisation Kitas
    Ihmerplatz 5
    30449 Hannover

    Projektkoordination

    Magdalena Hartmann

Mit kultureller Bildung von der Kita in die Schule

  • Projektbeschreibung

    Das Forschungsprojekt findet im Rahmen des Übergangskonzeptes „Mit kultureller Bildung von der Kita in die Grundschule“ der Landeshauptstadt Hannover statt und untersucht unter studentischer Beteiligung praxisnah die kooperative Gestaltung des Übergangs unter gezielter Einbindung von Stadtteilkulturarbeit. Das Projektdesign basiert auf dem „Ecological and Dynamic Model of Transition“ von Rimm-Kaufmann & Pianta  (2000) und dieser ökosystemischen Perspektive folgend, werden qualitative Interviews mit AkteurenInnen der Systeme Stadtteilkulturarbeit, Kita, Familie und Schule sowie den teilnehmenden Kindern geführt. Das Erkenntnisinteresses des Projektes ist auf zwei Ebenen angesiedelt und betrachtet werden „Effekte des Programms“ sowie auf der zweiten Ebene die „Organisation des Programms“. Das Praxisforschungsprojekt startet im Februar 2017, bezieht sich dann auf den Übergang 2017 und endet ca. sechs Monate nach Einschulung im Februar 2018. Gefördert durch das Nds. Forschungsinstitut für frühkindlichen Bildung und Entwicklung (nifbe) und durch die Landeshauptstadt Hannover.

  • Projektteam

    Projektleitung: Dr. Michael Lichtblau & Myriam Hummel

    Studentische Projektmitarbeiterinnen: Sandra Jablonski, Tamina Kiep, Johanna Langhoff, Johanna Voigt, Natalie Pörschke & Marlene Nordlohne

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE


  • Drittmittelprojekt (nifbe/MWK): Bewegungs- und Sozialverhalten von Kindern im Vorschulalter - Einflussfaktoren zur Stärkung der Gesundheitsressourcen im Kontext von Kindergarten und Familie (Werning, Walter, Urban, Pape, Sterdt & Kramer)
  • Drittmittelprojekt (BMBF): Prozessorientierte Verfahren der Bildungsdokumentation in inklusiven Settings - Potenziale zur Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule - Kooperationsprojekt mit der Universität Hildesheim und der Universität Bielefeld (Urban, Werning, Cloos, Schröer & Schulz)

Kooperative Gestaltung des Übergangs von Familienzentren und Grundschulen

  • Projektbeschreibung

    Kooperationsprojekte mit den nach Early Excellence-Ansatz arbeitenden Familienzentren der Stadt Hannover zur Gestaltung eines inklusiven Übergangs vom Kindergarten zur Schule unter ökosystemischer Perspektive.

    Gefördert durch: Heinz und Heide Dürr Stiftung

    Fördersumme: 100.000 €

  • Projektteam

    Leitung: Dr. Michael Lichtblau & Andreas Schenk (Leitung der Familienzentren der Stadt Hannover)

    Team: Debora Khan, Hauke Janßen, Benjamin Kraft (LUH) & Magdalena Hartmann (Uni Hildesheim)

  • Laufzeit

    11/2013-05/2015

Drittmittelprojekt (MWK/nifbe): Interessenentwicklung von Kindern aus soziokulturell benachteiligten Familien im Übergang vom Kindergarten zur Grundschule

  • Projektbeschreibung

    Im Verlauf der kindlichen Entwicklung im Vorschulalter ist die Aufmerksamkeit der Kinder immer dauerhafter auf bestimmte Themenbereiche, Motive und damit verbundene Handlungen bezogen. Individuelle Interessen z.B. für technische Gegenstände oder Tiere, für Sport oder Musik entstehen und beeinflussen die Aneignung von Welt. Sie motivieren und organisieren die Suchbewegungen der Kinder und verändern, entwickeln und erweitern sich analog zu den kognitiven, sozialen und emotionalen Fähigkeiten. Der sozialen Umwelt in der das Kind aufwächst, kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Interessen entstehen, aktualisieren und erweitern sich immer eingebettet in soziale Systeme. Ziel des Forschungsprojektes Interessenentwicklung ist es, diese Prozesse zu dokumentieren, zu analysieren und die Erkenntnisse über kindliche Interessenentwicklung zu erweitern.

  • Projektdesign & Ergebnisse

    Bei dem Forschungsprojekt handelt es sich um eine Längsschnittuntersuchung in dessen Rahmen die individuellen Interessenentwicklungsverläufe von 12 Kindern aus soziokulturell benachteiligten Familien im letzten Kindergartenjahr und im Übergang zur Grundschule untersucht werden. Fokussiert werden sozioökonomische und migrationsspezifische Differenzen und deren Einflüsse auf die Interessen und Interessenentwicklungsverläufe. Die Stichprobe setzt sich zu gleichen Teilen aus Mädchen und Jungen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen.

    Theoretische Grundlagen des Forschungsprojektes

    Die theoretische Untersuchungsgrundlage bilden die Person-Gegenstands-Theorie des Interesses (Krapp, 1992, 2002; Prenzel, Krapp & Schiefele, 1986) und die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan (1991, 1993). Das Forschungsdesign berücksichtigt die verschiedenen Lebensumfelder Familie, Kindergarten und Schule gezielt und basiert  auf dem ökosystemischen Entwicklungsmodell von Bronfenbrenner (1981) und speziell auf dem daraus abgeleiteten Ecological Model of Transition (Rimm-Kaufman & Pianta, 2000).

    Methoden

    • Themenzentrierte Interviews mit Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen
    • Themenzentrierte Kinderinterviews
    • Hospitationen und videografische Beobachtungen in Kindergarten, Schule und Elternhaus
    • Standardisierte Testverfahren zur Stichprobenbeschreibung (WISC-IV, SDQ, KES-R, EFÜ-G)

     

    Datenauswertung

    Die Auswertung erfolgte anhand einer theorieorientierten Analyse der Datensätze. Nach der Kodierung der Interviews (N=117) wurden zunächst einzelfallbezogene Interessenentwicklungsprofile als individuelle Fallbeschreibungen angefertigt. Weiterführend konzentrierte sich die Analyse dann unter fallvergleichender Perspektive auf die individuellen Interessenentwicklungsverläufe der Kinder, auf die Relationen der mikrosystemischen Lebensbedingungen und Konstruktionen zu den Interessen sowie deren Unterstützungsfunktion für die Interessenentwicklung der Kinder.

    Ziele des Forschungsprojektes

    Ziel dieses Forschungsvorhabens war es aus Sicht der Interessentheorie, Erkenntnisse über Einflussvariablen der mikrosystemischen Konfigurationen infolge soziokultureller Benachteiligung auf die kindliche Interessenentwicklung zu erweitern. Unter anwendungsbezogener Perspektive sollten Möglichkeiten gezielter Förderung der Interessen von Kindern aus belasteten Lebensverhältnissen identifiziert und im Sinne der Resilienzförderung nutzbar gemacht werden.

    Ergebnisse des Projektes (Kurzdarstellung)

    Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass bereits im Vorschulalter individuelle und erstaunlich komplexe Interessen ausgebildet sein können. Entsprechend komplexe Interessen wurden von Kindern des Projektes über den gesamten Projektzeitraum weiterentwickelt. Ebenso gab es aber auch Kinder, die durch weniger klar umrissene Interessen auffielen, sogenannte fragmantarische Interessen. Diese Kinder wechselten häufig ihre Beschäftigungen und zeichneten sich durch geringe Aufmerksamkeitsspannen aus. Während die Kinder mit komplexen Interessen aus soziokulturell gering belasteten Familien stammten und in sehr unterstützenden Bedingungen aufwuchsen, kamen Kinder mit fragmentarischen Interessen aus soziokulturell hoch belasteten Familien. Aufgrund individueller Stressoren konnte in diesen Familien weniger konkret auf die Interessen der Kinder eingegangen werden. Diese fehlende Förderung wurde von den betroffenen Familien gezielt reflektiert. Speziell für Kinder aus hochbelasteten Verhältnissen besaß der Kindergarten eine Kompensationsfunktion. In den von uns untersuchten Kindergärten fanden die Kinder gute Bedingungen, um ihre Interessen allein und auch gemeinsam mit anderen Kindern ausleben und entwickeln zu können. Dies in den ausgedehnten Freispielphasen oder auch im Kontext konkreter Angebote zu ihren Interessen. Dabei konnten die Interessenhandlungen der Kinder in vier Kategorien (naturwissenschaftlich-technisch, künstlerisch-kreativ, motorisch und sozial) unterteitelt werden. Im Übergang zur Schule endet dann diese institutionelle Unterstützung der Interessenentwicklung. Erkenntnisse zu den Interessen der Kinder als individuelle Ressource werden nicht zwischen den Einrichtungen transferiert. In der Schule bleiben die Interessen weitgehend unberücksichtigt und die Kinder nutzen die Pausen und die seltenen Freispielphase, um ihren Interessen nachzugehen. Die geringe Beachtung der Interessen in der Schule wurde von den Lehrkräften mit dem Zwang die curricularen Vorgaben zu erfüllen erklärt bzw. damit, alle Kinder zunächst in etwa auf einen ähnlichen Leistungsstand in den schulischen Grundfertigkeiten (Lesen, Schreiben, Rechnen) bringen zu müssen. Somit blieben kindliche Interessen als eine wichtige Ressource zur Gestaltung der Transitionspahse vom Kindergarten zur Schule sowie als Ansatzpunkt schulischer Förderung bisher ungenutzt. - Nähere Informationen zu den Ergebnissen siehe Publikationen des Projektes. 

    Literatur:

    Bronfenbrenner, U. (1981). Die Ökologie der menschlichen Entwicklung: Natürliche und geplante Experimente. Stuttgart: Klett-Cotta.

    Deci, E. L. &. Ryan, R. M. (1991). A motivational approach to self: Integration in personality. In R. Dienstbier (Ed.), Nebraska Symposium on Motivation. Vol. 38: Perspectives on motivation (1-56). Lincoln, NE: University of Nebraska Press.

    Deci, E. L. &. Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik. Zeitschrift für Pädagogik, 39(2), 223–238.

    Krapp, A. (1992). Interesse, Lernen und Leistung: Neue Forschungsansätze in der Pädagogischen Psychologie. Zeitschrift für Pädagogik, 38, 747-770.

    Krapp, A. (2002). Structural and dynamic aspects of interest development: Theoretical considerations from an ontogenetic perspective. Learning and Instruction, 12, 383-409.

    Prenzel, M., Krapp, A. & Schiefele, H. (1986). Grundzüge einer pädagogischen Interessentheorie. Zeitschrift für Pädagogik, 32 (2), 163-173.

    Rimm-Kaufmann, S. E. & Pianta, R. C. (2000). An ecological perspective on the transition to kindergarten: A theoretical framework to guide empirical research. Journal of Applied Developmental Psychology, 21 (5), 491-511.

  • Projektergebnisse in leichter Sprache

    Seit einiger Zeit gibt es in Deutschland immer mehr Kindergärten und Schulen mit Inklusion.
    Das heißt: In den Schulen und Kindergärten lernen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam. Bald sollen alle Kinder gemeinsam unterrichtet werden. Kein Kind soll mehr getrennt von den anderen lernen.

    So entstehen gerade viele neue Ideen zum gemeinsamen Lernen in den Schulen und Kindergärten. Wir glauben, dass man beim Lernen mehr auf die Interessen der Menschen eingehen sollte. Interessen sind Dinge, Themen und Handlungen, die ein Mensch besonders gerne mag. Und mit denen er sich deshalb häufig beschäftigt.

    Bisher weiß man wenig über die Interessen von Kindern aus belasteten Familien. Damit sind Familien gemeint, die wenig Geld haben. Oder Familien, die sich getrennt haben. Für Kinder ist das schwierig. Sie leiden darunter. Häufig fällt diesen Kindern das Lernen in der Schule schwer. Darum muss ihnen besonders geholfen werden. Wir glauben, dass die Interessen dieser Kinder gefördert werden sollten.

    Wir haben eine Gruppe von 15 Kindern aus belasteten Familien untersucht. Um mehr über ihre Interessen zu erfahren. Dazu haben wir die Kinder in ihrem Kindergarten und bei sich zu Hause besucht. Später haben wir die Kinder dann auch in der Schule besucht. Bei diesen Besuchen haben wir mit den Erziehern und Erzieherinnen über die Interessen der Kinder gesprochen. Und mit den Eltern. Und den Lehrern und Lehrerinnen. Natürlich haben wir auch mit den Kindern über ihre Interessen gesprochen.

    Dabei haben wir herausgefunden, dass die Kinder sich schon im Kindergarten für ganz bestimmte Dinge interessieren. Über diese Dinge wissen die Kinder dann sehr viel. Die Kinder spielen auch gemeinsam mit anderen Kindern Spiele. Das sind dann Spiele, die die Kinder interessieren. Oder die Kinder schauen sich ein Bilderbuch zu diesem Thema an. Die Erzieher und Erzieherinnen beobachten die Kinder dabei. Und wissen viel über die Interessen der Kinder. Im Kindergarten können die Kinder also viel Zeit damit verbringen, sich mit ihren Interessen zu beschäftigen.

    In der Schule lernen die Kinder dann Lesen, Schreiben und Rechnen. Den Kindern bleibt in der Schule dann leider wenig Zeit, sich mit ihren Interessen zu beschäftigen. In den Pausen können die Kinder frei entscheiden, was sie tun wollen. Genau dann beschäftigen sie sich mit ihren Interessen. Wie im Kindergarten spielen sie mit anderen Kindern, die ähnliche Interessen haben. Auch die Lehrer und Lehrerinnen beobachten die Kinder. Sie konnten uns von den Interessen der Kinder erzählen. Leider sagten die Lehrer und Lehrerinnen uns aber auch, dass sie die Interessen im Unterricht nur wenig beachten können. Zuerst müssen alle Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Erst dann können die Kinder auch im Unterricht ihre Interessen stärker einbringen.

    Kinder sollen sich in der Schule von Anfang an mit ihren Interessen beschäftigen dürfen. Dazu entwickeln wir gerade Hinweise, wie das geschehen kann. Das Ziel ist: Den Lehrern und Lehrerinnen von den Interessen der Kinder aus dem Kindergarten zu erzählen. Die Lehrer und Lehrerinnen sollen die Interessen der Kinder schon bei der Einschulung kennen. Und auch im Unterricht auf diese Interessen eingehen. Wir glauben, dass das auch eine gute Idee für einen gemeinsamen Unterricht von Menschen mit und ohne Behinderung ist.

  • Projektablauf

    15. August 2009

    • Projektstart und Beginn der Förderung.

     

    August-September 2009

    • Stichprobenakquise.
    • Methodenentwicklung.
    • Durchführung einer Pilotuntersuchung zur Methodenoptimierung.

     

    Oktober-Januar 2009/10 - (t1)

    • 1. Erhebungsphase in Kindergarten und Elternhaus.

     

    Februar-März 2010

    • 1. Grundauswertungsphase und Vorbereitung der 2. Erhebungsphase.

     

    April-Juli 2010 - (t2)

    • 2. Erhebungsphase in Kindergarten und Elternhaus.

     

    August-Oktober 2010

    • 2. Grundauswertungsphase und Planung der Erhebungen in den Grundschulen.

     

    November -Februar 2010/11 - (t3)

    • 3. Erhebungsphase in Grundschulen und Elternhaus.

     

    März 2011 - August 2011

    • 3. Grundauswertungsphase.
    • Zusammenführung der Ergebnisse und Anfertigung fallspezifischer Interessenentwicklungsprofil.

     

    31. Oktober 2011

    • Ende der Förderung des Projektes.

     

    August - Dezember 2011

    • Interpretation der fallspezifischen Interessenentswicklungsprofile 
    • Herausarbeitung von Konvergenzen und Divergenzen anhand von Eckfällen.
    • Zusammenführung qualitativer und stichprobenbeschreibender quantitativer Ergebnisse im Abschlussbericht und Publikationen.

     

    seit Januar 2012 

  • Projektteam

    Projektleitung

    Prof. Dr. Rolf Werning 

    Projektmitarbeiter

    Dipl.-Psych. Michael Lichtblau (Projektkoordination) 

    Dipl.-Sozialwiss. Sören Thoms 

    Fatma Usanmaz M.A. 

    Studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte

    Jens Beuker M.A.

    Annika Gieschen B.A.

    Thorben Lahtz B.A.

    Laura Krohn

    Lena Voß B.A.

  • Publikationen, Vorträge und Workshops

    Publikationen

    Lichtblau, M. (angenommen). Familiäre Unterstützung der kindlichen Interessenentwicklung in der Transition vom Kindergarten zur Schule. Zeitschrift Frühe Bildung.

    Lichtblau, M. (im Druck). Interessenentwicklung unter selbstbestimmungstheoretischer Perspektive. In S. Trumpa, S. Seifried, E.-K. Franz & T. Klauß (Hrsg.), Inklusive Bildung – Erkenntnisse und Konzepte der Fachdidaktik und Sonderpädagogik. Weinheim: Beltz Juventa.

    Lichtblau, M. (2013). Interessenentwicklungsverläufe im Übergang von Kindergarten zur Schule. Zwei kontrastierende Fallbeispiele. Zeitschrift für Inklusion - Gemeinsam leben, 21 (3). 224-233.

    Lichtblau, M. (2013). Eine Klasse voller Experten - Auf Basis individueller Interessen inklusiv unterrichten. Lernchancen, 93/94, 60-64.

    Lichtblau, M. (2013). Inklusive Förderung auf Basis kindlicher Interessen - Ergebnisser einer Längsschnittuntersuchung zur Interessenentwicklung soziokulturell benachteiligter Kinder. Zeitschrift für Grundschulforschung - Themenschwerpunkt Inklusion, 1.

    Lichtblau, M., Thoms, S. & Werning, R. (2013). Kooperation zwischen Kindergarten und Schule zur Förderung der kindlichen Interessenentwicklung. In R. Werning und A. Arndt (Hrsg.), Inklusion: Kooperation und Unterrricht entwickeln. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

    Lichtblau, M. & Werning, R. (2013). Interessenentwicklung von Kindern im Kindergarten und in der Schule. In S. Seitz, N.-K. Finnern, N. Korff & K. Scheidt (Hrsg.), Ist Inklusion gerecht? Inklusionsforschung in leichter Sprache. Marburg: Lebenshilfeverlag.

    Lichtblau, M. & Werning, R. (2012). Interessenentwicklung von Kindern aus soziokulturell benachteiligten Familien im Übergang vom Kindergarten zur Schule. In K. Fröhlich-Gildhoff, I. Nentwig-Gesemann & H. Wedekind (Hrsg.), Forschung in der Frühpädagogik Band 5, Schwerpunkt: Naturwissenschaftliche Bildung - Begegnung mit Dingen und Phänomenen. Freiburg: FEL.

    Lichtblau, M. & Werning, R. (2012). "Das lieb ich am Besten: Basteln!" - Auf dem Weg zur Inklusion die Interessen von Kindern nutzen. In T. Albers (Hrsg.), Kita aktuell spezial. Themenheft zur Inklusion. Köln: Carl Link.

    Lichtblau, M. & Werning, R. (2012). Interessen in inklusiven Settings. In S. Seitz (Hrsg.), Inklusiv gleich gerecht? Inklusion und Bildungsgerechtigkeit. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

    Werning, R., Lichtblau, M., Thoms, S. & Usanmaz, F. (2011). Interessen als Ressource und Ansatzpunkt inklusiver Förderung. In: B. Lütje-Klose, M.-T. Langer, B. Serker, M. Urban (Hrsg), Inklusion in Bildungsinstitutionen - Eine Herausfordeung an die Heil- und Sonderpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

    Pressebeiträge

    NDR 1 "Kulturspiegel" (4.12.12). "Frühförderung oder Baby-Olympiade?" von Dr. Sabine Guckel-Seitz. Hier abhörbar.

    Deutschlandfunk "Campus & Karriere" (24.7.2012). "Kein Interesse am Interesse - Bildungsforscher kritisieren Grundschulbildung" von Michael Engel. Hier abhörbar.

    uniintern (05/2010). Lokführer, Astronautin oder Feuerwehrmann? Interessenentwicklungvon Kindern im Übergang vom Kindergarten zur Schule.

    uniintern (06/2012). Forscherteam untersucht Interessenentwicklung von Kindern (Kurzdarstellung der Kernergebnisse des Projektes).

    Vorträge 

    Lichtblau, M. (2013). Auf Basis individueller Interessen Transition inklusiv gestalten. Geimeinsame Jahrestagung der Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe und der Sektion Sonderpädagogik an der TU Braunschweig.

    Lichtblau, M. (2013). Entwicklung und Förderung kindlicher Interessen im Übergang vom Kindergarten zur Schule. Vortrag im Kontext des Projektes "Brückenjahr". Beratungsteam Hameln-Pyrmont.

    Lichtblau, M. (2013). Lernerfolg auf Basis individueller Interessen. Vortrag an der LUH im Kontext des Leibniz JuniorLabs.

    Lichtblau, M., Thoms, S. & Werning, R. (2013). Interessenentwicklung von Kindern im Übergang vom Kindergarten zur Schule (Poster). Abschlusstagung des Forschungsverbundes Frühkindliche Bildung und Entwicklung Niedersachsen.

    Lichtblau, M. (2013). Inklusion in der KiTA und im Übergang zur Grundschule. Hauptvortrag auf der Fachtagung KiTa 2020 "Normal sind wir verschieden" in Hildesheim.

    Lichtblau, M. (2012). Diskussionsrunde ’Lernmotive – was lässt uns lernen?’ - 6. Common Purpose-Programmtag 2012/2013 zum Thema 'Bildungssituation in Hannover' an der IGS Linden.

    Lichtblau, M. & Thoms, S. (2012). Ergebnisse des Interessenentwicklungsprojektes. Präsentation und Diskussion mit projektbeteiligten Kita- und Schulen. Leibniz Universität Hannover.

    Lichtblau, M. & Werning, R. (2012). Interessenentwicklung von Kindern in der Transition vom Kindergarten zur Schule. 77. Tagung der Arbeitsgruppe für empirische pädagogische Forschung an der Universität Bielefeld.

    Lichtblau, M. (2012). Ergebnisse des Interessenentwicklungsprojektes zur Transition Kindergarten-Schule. Arbeitsgruppe ILEA T an der Universität Halle-Wittenberg.

    Lichtblau, M., Thoms, S., Usanmaz, F. & Werning, R. (2012). Interessen und der Start in die Schule. 23. Kongress der DGfE in Osnabrück. Im Rahmen des Symposiums "Bildungsziel Schulfähigkeit?".

    Lichtblau, M. (2011).Interessenentwicklung von Kindern in Elternhaus, Kindergarten und Schule - Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung (Vortrag). 8. Forschungskolloquium der NachwuchswissenschaftlerInnen der Kommission PdfK der DGfE an der PH Karlsruhe.

    Usanmaz, F., Lichtblau, M., Thoms, S. & Werning, R. (2011).Interessenentwicklung soziokulturell benachteiligter Kinder. 47. Arbeitstagung der Dozentinnen und Dozenten für Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern - Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE „Forschungskulturen im Diskurs“ Carl von Ossietzky Universität Oldenburg - 29. September bis 1. Oktober 2011

    Lichtblau, M., Thoms, S. & Werning, R. (2011). Interests as a resource and starting point for inclusive education. Vortrag im Rahmen des Symposiums "Parents' and educators' constructions of educational norms in the context of socioeconomically and socioculturally disadvantaged children and their families"  EECERA-Konferenz an der Université de Genéve. 

    Lichtblau, M. (2011).Interessenentwicklung von Kindern in Elternhaus, Kindergarten und Schule - Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung (Vortrag). Tagung der NachwuchswissenschaftlerInnen der PdfK der DGfE an der PH Karlsruhe.

    Lichtblau, M. (2011). Interessen als Ressource und Ansatzpunkt inklusiver Förderung (Workshop). Fachtag "Inklusion - Die Zukunft der Pädagogik" der Stadt Langenhagen.

    Lichtblau, M. (2011). Interessenentwicklung von Kindern (Posterpräsentation). Nifbe-Kongress "Auf dem Weg zur Kita 2020" in Hannover.

    Lichtblau, M. (2011). Interessen von Kindern in inklusiven Settings (Workshop).25. Internationale Tagung der InklusionsforscherInnen an der Universität Bremen.

    Werning, R., Lichtblau, M., Usanmaz, F. & Thoms, S. (2010). Interessenentwicklung soziokulturell benachteiligter Kinder. Individuelle Interessen als Ressource und Ansatzpunkt inklusiver Didaktik (Vortrag). 46. Arbeitstagung der DozentInnen für Sonderpädagogik deutschsprachiger Länder an der Universität Bielefeld.

    Lichtblau, M. (2010). Interessenentwicklung von Kindern unter selbstbestimmungstheoretischer Perspektive (Vortrag). 7. Forschungskolloquium der NachwuchswissenschaftlerInnen der Kommission PdfK der DGfE an der Universität Hildesheim.

    Lichtblau, M., Usanmaz, F. & Thoms, S. (2010). "Vom Bauklotz zum Architekten?" - Interessenentwicklung von Kindern (Vortrag). "Die Nacht die Wissen schafft!" an der Leibniz Universität Hannover.

    Lichtblau, M. & Werning, R. (2009). Interessenentwicklung von Kindern (Posterpräsentation). Nifbe-Transfertagung in Hannover.

    Workshops & Fortbildungen

    Lichtblau, M. (2013). Förderung kindlicher Interessen im Übergang vom Kindergarten zur Schule. KVHS Peine.

    Lichtblau, M. (2013). Interessen als Ansatzpunkt inklusiver Förderung. Workshop auf der Fachtagung KiTa 2020 "Normal sind wir verschieden" in Hildesheim.

    Lichtblau, M (2013). Inklusive Förderung in Kiga und Schule auf Basis kindlicher Interessen. Fortbildung für ErzieherInnen und LehrerInnen der KVHS Peine.

    Lichtblau, M. (2011). Interessen als Ressource und Ansatzpunkt inklusiver Förderung (Workshop). Fachtag "Inklusion - Die Zukunft der Pädagogik" der Stadt Langenhagen.

    Lichtblau, M. (2012). Interessen als Ansatzpunkt inklusiver Förderung. Steuerungsgruppentreffen der RIKs Nord-West und Süd-West an der GS Entenfangweg.

    Lichtblau, M. (2011). Interessen als Ressource und Ansatzpunkt inklusiver Förderung (Workshop). Fachtag "Inklusion - Die Zukunft der Pädagogik" der Stadt Langenhagen.

  • Links
  • Kontakt

Drittmittelprojekt (MWK/nifbe): Gesundheitsbildung und -förderung im Elementarbereich

  • Projektbeschreibung

    Entwicklung von Körpergefühl, Gesundheitsvorstellungen und -theorien im Kontext von Kindergarten und Familie

    In dem Projekt sollen die subjektiven Konstruktionen von sozial benachteiligten Kindern mit und ohne Migrationshintergrund, deren Eltern und Erzieherinnen und Erziehern zum Themenfeld Gesundheit mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung differenziert erforscht werden. Auf der Grundlage einer ökosystemischen Perspektive wird dabei die wechselseitige Bezogenheit dieser Konstrukte als Prozesse der sozialen Ko-konstruktion (Kind, Familie, Kindertageseinrichtung) einer differenzierten Untersuchung unterzogen. Dazu wird ein vornehmlich qualitatives Forschungsdesign gewählt, das zweiphasig und mehrperspektivisch angelegt ist. Der Zugang zum Forschungsfeld wird über den institutionellen Kontext der Kindertageseinrichtungen gewählt und wird in Form einer Onlinebefragung (Vollerhebung im Großraum Hannover) und fokussierten Gruppendiskussionen mit den Erzieherinnen und Erziehern in zehn Einrichtungen erfolgen.

    Für die zweite Forschungsphase ist eine Vertiefung und Perspektivenerweiterung in vier Kindertageseinrichtungen geplant. Dabei wird insbesondere die Genese von Gesundheitsvorstellungen des Kindes über symbolische Puppeninterviews exploriert. Gleichzeitig zielen episodische Interviews auf die Einbeziehung der entsprechenden Vorstellungen und subjektiven Konstrukte der Eltern und Erzieherinnen und Erzieher als den wichtigsten, die kindliche Entwicklung moderierenden Bezugspersonen in den Mikrosystemen Familie und Kindertageseinrichtung.

    Flankierend werden 24-Stunden-Recalls eingesetzt, um die familiären Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu ermitteln. Ferner werden in den Kindertageseinrichtungen die Rezepturen der Mahlzeiten sowie das Bewegungsverhalten der Kinder in der Kindertageseinrichtung erhoben. Die Auswertung der ernährungsbezogenen Daten erfolgt durch das Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund (FKE) . Die bewegungsbezogenen Daten werden mit der Expertenempfehlung des American College of Sports Medicine (ACSM) verglichen.

    Ziel ist es, durch die Verschränkung aller Untersuchungsergebnisse Einblicke in die lebensweltlichen Entwicklungskontexte der Kinder zu gewinnen und Passungsschwierigkeiten in Fragen der Gesundheitsbildung und -förderung (Schwerpunkt Ernährung und Bewegung) zu benennen. Diese Ergebnisse können als Grundlage für eine zielgruppengerechte Gestaltung von Gesundheitskonzepten (Schwerpunkt Ernährung und Bewegung) sowie Adipositaspräventions- und Interventionsmaßnahmen in der Gesundheitsbildung (Schwerpunkt Ernährung und Bewegung) im Vorschulbereich genutzt werden. Hier wären zukünftige Praxis- und Transferprozesse unmittelbar anschlussfähig.

    Wenn Sie detailliertere Informationen über das Projekt erhalten möchten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • Informationen für Kindertageseinrichtungen

    Immer mehr Kinder sind bereits im Kindergartenalter übergewichtig. Verursacht wird das Übergewicht vor allem durch mangelnde Bewegung und kalorienreiche Kost. Dies ist besorgniserregend, da  Ernährungs- und Bewegungsmuster bereits in der frühen Kindheit entstehen und sich im Laufe der Zeit verfestigen. Eltern sind durch ihre Vorbildfunktion in diesem Prozess besonders prägend. Aber auch Erzieherinnen und Erzieher sind für Kinder in Kindertageseinrichtungen zentrale Bezugspersonen und können daher die Entwicklung solcher Muster beeinflussen. Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, die  Meinungen, Einschätzungen und Erfahrungen zum Thema Gesundheitsbildung (Schwerpunkt Ernährung und Bewegung) dieser beiden Bezugsgruppen zu erfassen und auch die Kinder selbst zu Wort kommen zu lassen. Durch die Verschränkung der drei Perspektiven soll so ein umfassendes Bild der Lebens- und Entwicklungskontexte der Kinder entwickelt werden.

    Befragung von Kindertageseinrichtungen und Interviews mit Erzieherinnen und Erziehern

    In der ersten Forschungsphase ist eine Onlinebefragung aller Kindertageseinrichtungen im Großraum Hannover erfolgt, die in der ersten Jahreshälfte ausgewertet wird. Parallel dazu werden die Teams einiger  Kindertageseinrichtungen eingeladen, mit uns über das Thema Gesundheitsbildung zu diskutieren.

    In einer zweiten Forschungsphase werden in vier Kindertageseinrichtungen Interviews mit Eltern, Kindern und Erzieherinnen und Erzieher geführt. Diese Forschungsphase wird voraussichtich  Anfang Juni 2010 beginnen.

  • Abschlusstagung

    Die Abschlusstagung fand am 28.11.2011 statt. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.  

  • Projektteam

    Projektleitung:

    Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

    Dipl.-Sozialwiss. Roswitha Stöcker (LUH)

    Dipl.-Gesundheitswirtin Elena Sterdt (MHH)

    sterdt.elena@ifs.phil.uni-hannover.de

    Studentische Hilfskraft

    Katharina Rohe (LUH)

  • Kooperationspartner
  • Links

Drittmittelprojekt (MWK): Lernerfahrungen im Übergang. Lern- und Entwicklungsprozesse sozioökonomisch benachteiligter Kinder im Schnittfeld von Familie, Kindergarten und Schule

  • Projektbeschreibung

    Das Projekt fokussiert die Lern- und Entwicklungsprozesse von sozioökonomisch benachteiligten Kindern im Übergang vom Kindergarten in die Schule. Zudem werden als ergänzende Fälle einzelne Kinder aus Familien einbezogen, die nicht als sozioökonomisch benachteiligt angesehen werden. Vor dem Hintergrund ökopsychologischer Transitionsmodelle werden die Wechselwirkungen der mikrosystemischen Konstruktionen über individuelle Lern- und Entwicklungsprozesse des Kindes auf dessen Entwicklung untersucht. Im Vordergrund stehen folgende Fragestellungen: Wie nehmen Eltern und PädagogInnen das Kind als Lernendes wahr? Welche Konvergenzen und Divergenzen ergeben sich in Bezug auf die einzelnen Perspektiven? Welche Bedeutung haben familiäre und institutionelle Kontextbedingungen?

    Zur Beantwortung dieser Fragestellungen werden die Perspektiven der Eltern, ErzieherInnen und Lehrkräfte erfasst und miteinander relationiert. Ergänzend wird  auch die kindliche Perspektive einbezogen.

    Vor dem Hintergrund eines Verständnisses der Transition, welches den Übergang als dynamischen Prozess konzeptualisiert, interessiert zudem, wie sich sowohl die einzelnen Perspektiven als auch ihre Relation während des Übergangs entwickeln. Dazu wird im Forschungsprojekt ein längsschnittliches, vorrangig qualitatives Design eingesetzt. Der Erhebungszeitraum reicht von eineinhalb Jahre vor dem voraussichtlichen Schuleintritt der Kinder bis in die ersten Monate des ersten Schuljahres. Diese Zeitspanne gliedert sich in drei Erhebungsphasen im Kindergarten, sowie Erhebungsphasen nach Schuleintritt.

    Forschungsdesign

    Es werden 19 Kinder in sieben Kindertageseinrichtungen und elf Schulen begleitet. Die Erforschung der kindbezogenen Konstruktionen basiert auf einzelfallbezogenen qualitativen Daten, welche durch quantitativ-deskriptive Datensätze flankiert werden. In den einzelnen Erhebungsphasen werden episodische Interviews mit den Eltern und den PädagogInnen durchgeführt. Zur Erfassung der kindlichen Perspektiven finden spielbasierte Interviews statt, die durch teilnehmende Beobachtungen gerahmt werden.

    Ausgehend von einer einzelfallbezogenen Auswertung werden Lern- und Entwicklungsportraits erstellt, in denen die erfassten Perspektiven miteinander in Beziehung gesetzt werden. Zugleich werden fallübergreifend Muster herausgearbeitet, d.h. wiederkehrende Konstellationen, die sich in den unterschiedlichen Lebenswelten des Kindes und in den Wahrnehmungen des Kindes als Lernendes finden lassen. Dabei ist einerseits von Interesse, was beschrieben wird, d.h. beispielsweise in welchen Bereichen Lernerfahrungen gesehen werden. Andererseits ist bedeutsam, wie die einzelnen Beteiligten das Kind beschreiben, ob eher detailliert oder oberflächlich, ressourcen- oder defizitorientiert.

    Neben einem vertieften Verständnis von Lern- und Entwicklungsprozessen von sozioökonomisch benachteiligten Kindern im Sinne einer Grundlagenforschung zielt das Projekt auf die Identifikation von positiven Handlungsansätzen, welche zu eine Optimierung der Relation der Entwicklungskontexte Familie, Kindergarten und Schule beitragen können.

  • Informationen für Kindertageseinrichtungen und Schulen

    In dem Projekt werden insgesamt 19 Kindern mit unterschiedlichen familiären Hintergründen im Übergang vom Kindergarten zur Schule begleitet. In Absprache mit den ErzieherInnen bzw. Lehrkräften werden Interviews zu den Lernerfahrungen der einzelnen Kinder durchgeführt, welche Raum schaffen sollen, die individuelle Sichtweise darstellen zu können. Diese Daten werden, zusammen mit denen der Elterninterviews, pro Einzelfall in Form eines Lernportraits dokumentiert. Ergänzend wird zudem die Sichtweise der Kinder einbezogen, welche im Rahmen von spielbasierten an den Interessen des Kindes orientiert Interviews selbst zu Wort kommen. Die Kinderinterviews sollen den Kindern Gelegenheit bieten, sich ihrer Möglichkeit entsprechend selbstständig zu ihrer Lernentwicklung zu äußern.

    Ziel

    Ziel ist es, ausgehend von dem Wissen der beteiligten Personen aus den verschiedenen Lebensbereichen des Kindes, zu einem vertieften Verständnis der Lern- und Entwicklungsprozesse zu gelangen.

    Diese Erkenntnisse können wiederum als Anregung für eine Gestaltung des Übergangs dienen, welche sowohl die Individualität der Kinder und ihrer Familien als auch die Sichtweisen der ErzieherInnen und Lehrkräfte aufgreift.

    Hierbei geht es insbesondere darum, positive Handlungsansätze zu beschreiben, die förderlich für das Zusammenspiel von Familie, Kindergarten und Schule und somit für das Lernen und die Entwicklung des Kindes sind. Der Kooperation mit den Kindertageseinrichtungen und den Schulen kommt in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung für den Erkenntnisgewinn des Projektes „Lernerfahrungen im Übergang“ zu, indem sie einen vertiefenden Einblick in ihre Handlungspraxis ermöglichen und ihre Sichtweisen als Experten der Praxis einbringen.

  • Aktivitäten

    Gemeinsame Arbeitsgruppe zur inklusiven Transitionsgestaltung auf der diesjährigen DGfE vom 10.-12. März in Berlin

    Gemeinsam mit anderen Projekten den Projektstandortes Hannover unter der Leitung u. a. von Prof. Werning und Prof. Urban, "Interessenentwicklung von Kindern" und "Prozessorientierte Verfahren der Bildungsdokumentation", sowie dem Projekt "ILEA T: Individuelle Lern-Entwicklungs-Analyse im Übergang" von Prof. Geiling, Prof. Prengel und Prof. Liebers präsentierte das Lernerfahrungsprojekt Ergebnisse und diskutierte diese in Hinblick auf eine Möglichkeiten und Grenzen einer inklusiven Transitionsgestaltung.

     

    Ergebnispräsentation auf der diesjährigen ECER-Conference in Istanbul

    Auf der diesjährigen ECER-Conference, die unter dem Titel "Creativity and Innovation in Educational Research vom 10.-13. September in Istanbul stattfand, präsentierte sich das Lernerfahrungsprojekt mit Ergebnissen zur Fragestellung:

    "How do parents, educators and teachers view children at risk in the transition to school?"

     

    Abschlusstagung des Verbundprojektes "Bildungsdokumentation" in Frankfurt

    Das Verbundprojekt "Prozessorientierte Verfahren der Bildungsdokumentation in inklusiven Settings - Potenziale zur Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule" der Universitäten Hannover, Hildesheim, Bielefeld/ Frankfurt und Siegen hat am 2. und 3. September eine Abschlusstagung zu folgendem Thema organisiert:

    "Inklusion und Übergang - Perspektiven der Vernetzung von Kindertagesstätten und Grundschulen"


    Hier präsentierte auch das Lernerfahrungsprojekt Ergebnisse aus der abschließenden Auswertung unter der Fragestellung des Übergangs unter erschwerten Bedingungen in Hinblick auf eine inklusive Gestaltung des Übergangs.

     

    Abschlusstagung des Forschungsverbundes "Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit" am 13.-15.März in Hannover

    Wie entwickeln sich kindliche Kompetenzen im Übergang vom Kindergarten zur Schule? Wie sehen Eltern und pädagogische Fachkräfte kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse?  Wie können diese unter Berücksichtigung der kindlichen Heterogenität professionell begleitet werden? Im Rahmen der Abschlusstagung des Forschungsverbundes Frühkindliche Bildung und Entwicklung Niedersachsen, vom 13.-15.03.2013 an der Leibniz Universität Hannover, zogen acht Forschungsprojekte, darunter das Forschungsprojekt "Lernerfahrungen im Übergang" zu diesen und weiteren Fragen Bilanz. 

    In dem interdisziplinären Forschungsverbund, welcher durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wird, sind sechs Hochschulstandorte (Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Oldenburg) vernetzt. Die Leibniz Universität Hannover ist mit dem laufenden Forschungsprojekt „Lernerfahrungen im Übergang“ vertreten. Dieses wird unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Werning (Leibniz Universität Hannover) und Prof. Dr. Michael Urban (Universität Bielefeld) am Institut für Sonderpädagogik durchgeführt.

     

    Konferenz der EERA am 18.-21. September 2012 in Cádiz

    Das Forschungsprojekt "Lernerfahrungen im Übergang" nahm an der European Conference on Educational Research (ECER) der European Educational Research Association (EERA) in Cádiz/ Spanien teil und stellte hier aktuelle empirische Ergebnisse zu folgendem Thema vor:

    "Relations of Families and Educational Institutions in the Transition from Preschool to Primary School - Parents, Educators and Teachers' Perspectives." 

    Die Konferenz fand zu dem Thema "The Need for Educational Research to Champion Freedom, Education and Development for All" statt und regte in diesem Zusammenhang Reflektionen zu der aktuellen und zukünftigen Rolle erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Forschung an.

    Neben diesem Forschungsprojekt beteiligten sich weitere Mitglieder der Abteilung Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen:

    Dr. Jessica Löser und Prof. Dr. Rolf Werning waren mit einem selbstorganisierten internationalen Symposium zum Thema "Quality Standards within Inclusive Education in Different Countries" vertreten , in dessen Rahmen ein eigener Beitrag vorgestellt wurde. Das Symposium wurde von Prof. Dr. Rolf Werning moderiert.

    Dipl-Sozialwiss. Natalie Pape stellte Ergebnisse des Forschungsprojektes "Bewegungs- und Sozialverhalten von Kindern im Vorschulalter" unter dem Titel "Systematic Promotion of Physical Activity in Preschools and its Effects on Physical Activitiy, Health Resources an Social Behavior of Children." vor (Projektleitung: Prof. Dr. Michael Urban, Prof. Dr. Ulla Walter, Prof. Dr. Rolf Werning).

     

    Kongress des SGBF am 2.-4. Juli 2012 in Bern

    Das Projekt "Lernerfahrungen im Übergang" war auf dem Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) zum Thema "Bildungsungleichheit und Gerechtigkeit - Wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen" am 2.-4. Juli 2012 in Bern mit einem Beitrag vertreten.

    Unter dem Titel "Bildungsbenachteiligung und soziale Herkunft am Schulanfang - Kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse in der Transition in die Schule aus der Perspektive von Familie und Institution" wurden aktuelle Ergebnisse der insgesamt fünf Erhebungsphasen des Forschungsprojektes vorgestellt. Erste Auswertungen auf der Grundlage aller Erhebungsphasen des Projektes wurden vor dem Hintergrund der Frage nach frühen Entscheidungsmomente in der Bildungskarriere von Kindern aus der Perspektive der beteiligten Perspektiven dargestellt und diskutiert.

     

    23. Kongress der DGfE zum Thema "Erziehungswissenschafltiche Grenzgänge" (12.-14.März 2012 in Osnabrück)

    Am 12. - 14. März 2012 fand der DGfE-Kongress zum Thema "Erziehungswissenschaftliche Grenzgänge" statt. Zwei Forschungsprojekte des Instituts für Sonderpädagogik beteiligten sich in Kooperation mit der Universität Hildesheim sowie der Universität Braunschweig mit einer Arbeitsgruppe zum Thema "Bildungsziel Schulfähigkeit".  Mit unterschiedlichem Fokus, auf der Grundlage empirischer Ergebnisse, erfolgte eine kritische Auseinandersetzung mit dem Bildungsziel Schulfähigkeit. Durch die Kooperation der beteiligten WissenschaftlerInnen im Rahmen des Forschungsverbundes Frühkindliche Bildung und Entwicklung hat bereits im Vorfeld ein intensiver thematischer Austausch stattgefunden und wurde in der Diskussion im Anschluss an die Einzelbeiträge durch wertvolle Impulse angeregt.

    Prof. Dr. Peter Cloos (Stiftung Universität Hildesheim) stellte Ergebnisse aus der Wissenschaftlichen Begleitung des Brückenjahres vor. Dr. Marc Schulz (Stiftung Universität Hildesheim) beschäftigte sich mit der Frage der Beobachtbarkeit kindlicher Lernprozesse.

    Ann-Kathrin Jüttner und Michaela Krüger aus dem Forschungsprojekt "Sprachförderung für Migrantenkinder im Elementarbereich" (Leitung: Prof. Dr. Katja Koch/ TU Braunschweig) hinterfragten die Konzeption der Schulfähigkeit  im Kontext sprachbezogener Förderung im Elementarbereich 

    Die Leibniz Universität Hannover war mit dem Forschungsprojekt "Interessenentwicklung" (Prof. Dr. Rolf Werning, Michael Lichtblau, Sören Thoms, Fatma Usanmaz) und dem Projekt "Lernerfahrungen im Übergang" vertreten. Diese fokussierten mit dem jeweiligen Projektschwerpunkt  das Thema des Bildungsziels Schulfähigkeit.

     

    Abeitstagung an der Universität Hannover, 30.08. - 1.09.2010

    Gemeinsam mit den Projekten "Deutungskompetenzen kindlicher Selbstbildungsprozesse" (Prof. Dr. Stefan Brée, Prof. Dr. Norbert Neuß), "Professionelle Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen in Kindertagesstätten" und dem Projekt "Lernerfahrungen im Übergang" fand vom 30.08. - 1.09.2010 eine Summer School an der Universität Hannover statt.

    Vor dem Hintergrund der Kooperation von Forschungsprojekten im Rahmen des Niedersächsischen Forschungsverbundes Frühkindliche Bildung und Entwicklung, welcher durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wird, entstand  auf Grund der methodischen und inhaltlichen Nähe der Forschungsprojekte eine Kooperation des Clusters II (Profession und Professionalisierung) und des Lernerfahrungsprojektes.

    Als externe Gäste waren geladen: Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann (Alice-Salomon-Hochschule Berlin), Prof. Dr. Helga Kelle (Universität Frankfurt a. M.) und Ass.-Prof. Ulrike Loch (Alpen-Adria Universität Klagenfurt).

    Im Rahmen der Summer School fand, in produktiver Anregung durch die externen Gäste, eine intensive Auseinandersetzung mit dem empirischen Material und ersten Ergebnissen der drei Forschungsprojekte mit dem Ziel der Qualitätssicherung und der Intensivierung gemeinsamer Forschungskooperationen statt.

     

     

     

  • Publikationen und Tagungsbeiträge

    Publikationen

    Arndt, A.; Rothe, A.; Urban, M.; Werning, R. (im Druck): Umgang mit Schwierigkeiten in der kindlichen Lernentwicklung am Schulanfang. Ergebnisse der qualitativen Längsschnittstudie "Lernerfahrungen im Übergang". In: Cloos, P.; Koch, K.; Mähler, C. (Hrsg.): Entwicklung und Förderung in der frühen Kindheit. Interdisziplinäre Perspektiven.

    Arndt, A.; Rothe, A.; Urban, M.; Werning, R. (in Vorbereitung): Die Perspektiven von Erzieher/innen und Lehrkräften auf die kindliche Lernentwicklung in der Transition im Spannungsverhältnis von Kontinuität und Diskontinuität (Arbeitstitel). Tagungsband "Inklusion und Übergang. Perspektiven der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen“. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

    Arndt, A.; Rothe, A.; Urban, M. Werning, R. (2013): Supporting and stimulating the learning of socioeconomically disadvantaged children – perspectives of parents and educators in the transition from preschool to primary school. European Early Education Research Journal, 21(1), 23-38.

    Arndt, A.; Rothe, A. Urban, M., Werning, R. (2013): Die sukzessive Konstruktion von Schul(un)fähigkeit im Übergang vom Elementar - in den Primarbereich - Perspektiven von Eltern sowie Erzieherinnen und Erziehern. Sonderpädagogische Förderung heute, 58(1), 70 84.

    Rothe, A. (2013): Professionelle Herausforderungen im Umgang mit Heterogenität am Schulanfang (Arbeitstitel). In: Werning, R. & Arndt, A. (Hrsg.): Inklusion: Kooperation und Unterricht entwicklen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 221-244.

    Werning, R.; Urban, M.; Arndt, A.; Rothe, A. (2011): Zwischen Regelschule, Förderschule und Zurückstellung vom Schulbesuch – Transitionsprozesse unter erschwerten Bedingungen. In: B. Lütje-Klose, M.-T. Langer, B. Serke & M. Urban (Hrsg.): Inklusion in Bildungsinstitutionen. Eine Herausforderung für die Heil- und Sonderpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 238-245.

     

    Tagungsbeiträge 2013

    Arndt, A. & Rothe, A. (2013): Konstruktionen der kindlichen Lernentwicklung im Übergang vom Kindergarten in die Schule und Implikationen für eine inklusive Praxis. Gemeinsame Jahrestagung der DGfE Kommission Grundschulforschung und Didaktik der Primarstufe und der DGfE Sektion Sonderpädagogik. 30.September-2.Oktober 2013, Braunschweig.

    Arndt, A., Rothe, A., Urban, M., Werning, R. (2013): How Do Parents, Educators and Teachers View Children at Risk in the Transition to School? ECER Conference "Creativity and Innovation in Educational Research", 10.-13 September, Istanbul.

    Arndt, A. & Rothe, A. (2013): Übergang unter erschwerte Bedingungen und Reflexionen in Hinblick auf eine inklusive Gestaltung. Tagung "Inklusion und Übergang. Perspektiven der Vernetzung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen", 2.-3. September 2013, Frankfurt.

    Rothe, A. (2013): Conceptual Challenges and Their Implications for Professional Development of Preschool Teachers. ECER Conference "Creativity and Innovation in Educational Research", 10.-13.September, Istanbul.

     

    Tagungsbeiträge 2012

    Arndt, A., Rothe, A., Urban, M., Werning, R. (2012). Relations of Families and Educational Institutions in the Transition from Preschool to Primary School – Parents, Educators and Teachers’ Perspectives. ECER Conference “The need for Educational Research to champion Freedom, Education and Development for All”. 18.-21. September 2012, Cádiz (in Vorbereitung).

    Rothe, A. (2012). Autobiographical Reflections on the Professional Self-Conception in the Interplay of Self and Culture. ECER Conference “The need for Educational Research to champion Freedom, Education and Development for All”. 18.-21. September 2012, Cádiz (in Vorbereitung).

    Arndt, A., Rothe, A., Urban, M., Werning, R. (2012). Bildungsbenachteiligung und soziale Herkunft am Schulanfang – Kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse in der Transition vom Kindergarten in die Schule aus der Perspektive von Familie und Institution. SGBF-Kongress „Bildungsungleichheit und Gerechtigkeit – Wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen.“ 2.-4. Juli 2012, Bern.

    Arndt, A., Rothe, A. & Urban, M. (2012): Wie konstruieren Eltern, Erzieher/-innen und Lehrkräfte "Schulfähigkeit"? Ergebnisse des Forschungsprojektes "Lernerfahrungen im Übergang". 23. Kongress der DGfE "Erziehungswissenschaftliche Grenzgänge". 12.-14. März, Osnabrück.

     

    Tagungsbeiträge 2011

    Arndt, A. & Rothe, A. Urban, M., Werning, R. (2011). Resources and difficulties in the transition from elementary to primary school – parents, educators and teachers’ perspectives. ECER Conference „Urban Education”, 12.-16. September, Berlin.

    Rothe, A.; Urban, M.; Arndt, A. and Werning, R. (2011). Social constructions of “deviance” from standards. Parental and professional perceptions of adjustment difficulties of socioeconomic disadvantaged children after school entry. 21th EECERA Conference „Education from birth: Research, Practices and Educational Policy”, 14.-17. September, Genf und Lausanne.

    Rothe, A. (2011): ‘I’m worried about children believe me saying: adults are always right – authority was an issue in my childhood’ – childhood experiences and their impact on professionals‘ self-conception. 21th EECERA Conference „Education from birth: Research, Practices and Educational Policy”, 14.-17. September, Genf und Lausanne.

    Rothe, A. (2011): Der Einfluss biografischer Erfahrungen auf das professionelle Selbstverständnis von ErzieherInnen. 14. Bundesweiter Workshop zur qualitativen Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung des Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung, 4.-5. Februar, Magdeburg.

    Werning, R. und Rothe, A. (2011): Den Übergang gestalten von der Kita in die Schule. Nifbe Kongress "Auf dem Weg zur Kita 2020. Herausforderungen und Ansätze", 23.-24. Juni, Hannover.

     

    Tagungsbeiträge 2010

    Arndt, A. & Rothe, A. (2010): Verantwortung hinsichtlich kindlicher Lernprozesse aus familialer und institutioneller Perspektive. Vortrag im Rahmen der Tagung "Bildung und individuelle Förderung in Kindertageseinrichtungen und Schulen" des Centrums für Bildung und Unterrichtsforschung (CeBu), 22.-23. Februar, Hildesheim.

    Arndt, A., & Rothe, A. Urban, M., Werning, R., (2010): Convergent and divergent constructions of the child as a learner - the perspectives of educators, parents and the child. 20th EECERA Conference "Knowledge and voice in early childhood - who knows, who speaks, who listens?", 6.- 8. September, Birmingham.

    Arndt, A. & Rothe, A. Urban, M., Werning, R., (2010): Das Kind als Lernendes - Wie nehmen Eltern und ErzieherInnen Lernerfahrungen benachteiligter Kinder in der Transition vom Elementar - zum Primarbereich wahr? 46. Arbeitstagung der Dozentinnen und Dozenten für Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern "Inklusion in Bildungsinstitutionen - eine Herausforderung an die Heil- und Sonderpädagogik", 27.-28. September, Bielefeld.

    Arndt, A. & Rothe, A. Urban, M., Werning, R., (2010): Das lernende Kind - Konvergenzen und Brüche in den Perspektiven von Kita, Grundschule und Eltern auf individuelle Prozesse des Lernens. Tagung der DGfE, Sektion Schulpädagogik, Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe "Grundlegende Bildung ohne Brüche", 29.September.-01. Oktober, Weingarten.

    Rothe, A. (2010): Der Einfluss von biographischen Erfahrungen auf das professionelle Selbstverständnis von ErzieherInnen. Nachwuchstagung der Kommission der Pädagogik der frühen Kindheit der DGfE, 8. – 9. Oktober, Hildesheim.

    Urban, M., (2010): Anspruch auf Inklusion und Umgang mit Heterogenität im Erziehungssystem. 46. Arbeitstagung der Dozentinnen und Dozenten für Sonderpädagogik in deutschsprachigen Ländern "Inklusion in Bildungsinstitutionen - eine Herausforderung an die Heil- und Sonderpädagogik", 27.-28. September, Bielefeld.

  • Projektteam

    Projektleitung

    Prof. Dr. Rolf Werning

    Prof. Dr. Michael Urban
    [Michael Urban ist seit Herbst 2011 mit einer Professur für Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Diagnose und Förderung an der Universität Bielefeld]

    Projektmitarbeiter

    Qualitative Methoden

    Ann-Kathrin Arndt 

    Antje Rothe, M.A.

    Quantitative Methoden

    Dipl. Psych. Michael Lichtblau

     

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