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Eindrücke aus dem Seminar: Digitale (Bildungs-)Teilhabe im Kontext so genannter geistiger Behinderung (J.1/J.2 Master Lehramt für Sonderpädagogik)

Eindrücke aus dem Seminar: Digitale (Bildungs-)Teilhabe im Kontext so genannter geistiger Behinderung (J.1/J.2 Master Lehramt für Sonderpädagogik)

© Imke Niediek
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In dem Seminar geht es um Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den inklusiven Unterricht und die Bildungsteilhabe von Schüler*innen mit Förderschwerpunkt GE. Neben theoretischen und konzeptionellen Überlegungen aus dem Bereich der inklusionsorientierten Medienpädagogik, der Forschung zu assistiven Technologien und den Diskussionslinien zur Digitalisierung an Schulen wurden in dem Seminar konkrete Tools erprobt und Einsatzideen für Schule und nachschulische Lebenswelten entwickelt. Die Studierenden haben sich Ihre Ideenzum Nachhaltigkeitsziel "Gesundheit und Wohlergehen" der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174) für die verschiedenen Fachbereiche gegenseitig auf einem digital-realen Marktplatz der Möglichkeiten vorgestellt. 

Die Fotos zeigen Ideen für folgende Fächer:

  • Musik (Aumi-App, Keezy App)
  • Englisch (Book-Creator App)
  • Kunst (Pic Collage App)
  • Mathematik (Ozbot)
  • Sachunterricht (Book-Creator App, Tellimero/Anybook-Reader)
  • Naturwissenschaften (Merge-Cube) 
  • Gesellschaftslehre (Book-Creator App)
  • Deutsch (Book-Creator App)

Die Studierenden haben sich in ihrer Vorbereitung mit unterschiedlichen Lernzugängen von Schüler*innen befasst und insbesondere darüber nachgedacht, wie die Schüler*innen von "Konsument*innen" von Lernmaterialien selbst zu aktiven Gestalter*innen digitaler Medien werden können, um ihre Auseinandersetzung mit den jeweiligen Unterrichtsthemen zu dokumentieren. Beim Marktplatz der Möglichkeiten wurde über kleine und große Schwierigkeiten bei der Planung der Unterrichtsideen und der Nutzung der digitalen Dinge berichtet, Fragen gestellt und Erweiterungsmöglichkeiten diskutiert. 

Verfasst von Imke Niediek