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Grenzenlose Sprachtherapie: Erfolgreicher Abschluss des internationalen Projektes „SpeechBase“ in Südafrika

Grenzenlose Sprachtherapie: Erfolgreicher Abschluss des internationalen Projektes „SpeechBase“ in Südafrika

Im idyllischen Dinokeng Game Reserve nahe Pretoria, Südafrika fand vom 16. bis zum 23. September 2023 die Abschlusskonferenz eines wegweisenden Projekts statt: "SpeechBase – Speech, Language and Hearing Resources for Sub-Saharan Africa". Dieses internationale Kooperationsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke aus der Abteilung Sprachpädagogik und -Therapie am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover hat seine Arbeit nach intensiven Jahren der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Gesundheitseinrichtungen aus Kenia, Tansania, Südafrika und Deutschland erfolgreich abgeschlossen.

Unter der Schirmherrschaft von Prof. Juan Bornman von der University of Pretoria versammelten sich Expert:innen, darunter Dr. phil. Ulrich Stitzinger, Edith Beaulac, Amélie Janz, sowie Sanna Klose und Charles Chavarry Hidalgo vom Team der Leibniz Universität Hannover, um die Ergebnisse des Projekts zu präsentieren. Ziel von "SpeechBase" war es, eine umfassende sprachtherapeutische Infrastruktur in Subsahara Afrika zu schaffen. Dieses ehrgeizige Vorhaben umfasste den Aufbau eines professionellen sprachtherapeutischen Netzwerks zwischen verschiedenen Institutionen, darunter die University of Pretoria, die Kenyatta University, die Muhimbili University of Health and Allied Sciences und das Kilimanjaro Christian Medical Centre.

Ein Meilenstein des Projekts ist die Entwicklung der Website www.speechbase.org, die signifikante Informationen und Ressourcen im Bereich der Sprachtherapie bereitstellt. Die Plattform wurde geschaffen, um kulturspezifische Bedürfnisse zu berücksichtigen und den Austausch von bewährten Methoden in der Sprachtherapie zu fördern.

"SpeechBase" hat nicht nur eine nachhaltige sprachtherapeutische Infrastruktur in Subsahara Afrika etabliert, sondern auch eine Brücke zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen geschlagen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Expert:innen aus verschiedenen Teilen der Welt wird nicht nur das Leben vieler Menschen verbessern, sondern auch als Modell für zukünftige internationale Kooperationsprojekte dienen.