Professionalisierung

AKTUELLE PROJEKTE


QualiTeE – Prozessbegleitende Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten-Teams zur Implementierung des Förderansatzes Sprachbildung und Sprachförderung

  • Projektbeschreibung & Ziele

    Im Forschungsprojekt QualiTeE wird das Regionale Konzept der Landeshauptstadt Hannover zur Konzeptualisierung und Umsetzung des Förderansatzes ‚Sprachbildung und Sprachförderung‘ in Kindertagesstätten-Teams wissenschaftlich begleitet. Dazu werden drei Forschungsperspektiven verfolgt:

    (A)   Evaluation von Qualifizierungsstaffeln mit Kindertagesstätten-Teams innerhalb eines multimodalen Konzeptes mit Inhouse-Schulung, Prozessbegleitung und Coaching auf der Grundlage von Selbsteinschätzungen und Selbstbeschreibungen der Team-Mitglieder (QualiTeE.1/2/3)

    (B)   Evaluation des Kompetenztransfers zwischen Kindertagesstätten-Teams durch QualiTeE.Modell-Kitas (QualiTeE.M)

    (C)   Fragebogenerhebung zur Umsetzung alltagsbasierter Sprachbildung und Sprachförderung in der Selbsteinschätzung und Selbstbeschreibung von Fachkräften in frühkindlichen Bildungseinrichtungen (QualiT.ASS)

  • Leitung und Team

    Projektleitung: Dr. Ulrich Stitzinger

    Wissenschaftliche Gesamtleitung: Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dipl.-Päd. Bettine Braunsdorf-Frehrking

    Studentische Hilfskräfte:

    Alina Pohl BA.

    Marie-Isabel Müller BA

  • Laufzeit & Förderung
  • Kooperationspartner
  • Informationen für Kitas

    Haben Sie Interesse an der Teilnahme an der 18-monatigen Qualifizierungsmaßnahme in einer QualiTeE-Staffel ?

    Wenden Sie sich bitte an:

    Landeshauptstadt Hannover

    Fachbereich Jugend und Familie

    z.H. Dagmar Knoche-Hentschel

    Ihmeplatz 5

    30449 Hannover

    Tel.: 0511-16845821

    E-Mail: Dagmar.Knoche-Hentschel@hannover-stadt.de

    oder

    Leibniz Universität Hannover

    Institut für Sonderpädagogik

    Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie

    z.H. Dr. Ulrich Stitzinger

    Schloßwender Straße 1

    30159 Hannover

    Tel.: 0511-76217580

    E-Mail: ulrich.stitzinger@ifs.uni-hannover.de

     

    Haben Sie Interesse an der Teilnahme an Angeboten zum Kompetenztransfer der QualiTeE.Modell-Kitas (z.B. Hospitationen, Beratungen, Informationen in Dienstbesprechungen, Vorträge bei Studientagen) ?

    Wenden Sie sich bitte direkt an die QualiTeE.Modell-Kitas:

    Elfriede-Westphal-Haus (GIB)

    Kontaktperson: Saskia de Kock

    Waldstr. 9, 30629 Hannover

    Tel.: 0511-584012

    E-Mail: Integrative.kita@gib-hannover.de

     

    Kinderkreis Benno Linden e.V.

    Leitung: Andreas Schröder

    Herbartstr. 2, 30451 Hannover

    Tel.: 0511-2134300

    E-Mail: Kkbenno_linden@gmx.de

     

    St. Franziskus (Caritas)

    Leitung: Sabine Kieschnik

    Hebbelstr. 55a, 30177 Hannover

    Tel.: 0511-693025

    E-Mail: Kita-st.franziskus@caritas-hannover.de

     

    Fridtjof-Nansen-Haus / Träger Caritas

    Leitung: Ariane Brantzko.

    Gulbranssonweg 14, 30655 Hannover

    Tel.: 0511-6498484

    E-Mail: Kita-fridtjof-nansen-haus@caritas-hannover.de

  • Informationen für Studierende

    Im Rahmen des Forschungsprojektes besteht die Möglichkeit, Projekt- oder Abschlussarbeiten anzufertigen und sich auf diese Weise an der Forschung zu beteiligen. Bei Interesse oder weiteren Fragen wenden Sie sich gern an Dr. Ulrich Stitzinger

  • Publikationen

    Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2017). Mehrsprachigkeit und Interkulturalität im Kita-Team nutzen. KiTa aktuell, 25 (6), 128-130.

    Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2017). Wie bringen wir Sahar nur zum Sprechen? – „Bewältigungsorientierte Sprachlernunterstützung“ von Kindern mit Fluchterfahrung unter besonderer Berücksichtigung der Potenziale mehrsprachiger und interkultureller Kita-Teams. In B. Lamm (Hrsg.), Handbuch Interkulturelle Kompetenz. Kultursensitive Arbeit in der Kita (S. 88-133). Freiburg: Herder.

    Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2017). Укрепить многоязычие! – Çok dilliliği güclendirmek! Entwicklung professioneller Selbstkompetenz und Stärkung sprachlich-kultureller Potenziale bilingualer Erzieherinnen. In A. Bereznai (Hrsg.), Mehr Sprache im frühpädagogischen Alltag. Potenziale erkennen, Ressourcen nutzen (S. 102-116). Freiburg: Herder.

    Stitzinger, U. (2019). Vom Potenzial zur Ressource. Pädagogische Fachkräfte im Kontext sprachlich-kultureller Diversität am Beispiel der Sprachbeobachtung. Wiesbaden: Springer VS Research.

    Stitzinger, U. (2014). Bilinguale pädagogische Fachkräfte als vorteilhafte Ressource in der Arbeit mit mehrsprachigen Kindern? In S. Sallat, M. Spreer & C. W. Glück (Hrsg.), Sprache professionell fördern. Kompetent – vernetzt – innovativ (S. 311-317). Idstein: Schulz-Kirchner.

    Stitzinger, U. & Lüdtke, U. (2014). Mehrsprachigkeit als Potenzial in Kita-Teams. nifbe-Beiträge zur Professionalisierung Nr. 2. Osnabrück: Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung.

     

    Zeitungsartikel Neue Presse vom 12.05.2017

    bitte verlinken mit: www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Wie-Kinder-besser-zu-besseren-Geschichtenerzaehlern-werden


STIFT – Schriftkultur innovativ fördern und unterstützen

Schrift Schrift Schrift © Ulrich Stitzinger/IfS
  • Projektbeschreibung & Ziele

    Das Projekt wird durch die Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie an der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit dem Fachbereich Didaktik der sprachlichen und ästhetischen Fächer an der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet. Unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (LUH) und Prof. Dr. Petra Hüttis-Graff (UH) werden innerhalb der Laufzeit bis Juli 2020 exemplarische lehrgangsunabhängige Materialien zur individuellen Förderung von Schüler*innen und Schülern im schriftsprachlichen Bereich entwickelt und bereitgestellt. Die Anbindung des Projekts an die schulische Praxis leistet der fachliche Transfer über transprofessionellen Teams in NRW, bestehend aus Lehrkräften mit unterschiedlichen Expertisen der schulisch inklusiven Praxis. Die partizipative Grundorientierung des Projektes bietet optimale Bedingungen, Unterstützungsmöglichkeiten für Lehrkräfte im Deutschunterricht zu erforschen, praxisorientiert zu entwickeln und zu veröffentlichen, indem durch das Einbringen verschiedener Expertisen aus Wissenschaft und schulischer Praxis vielfältiges Wissen zusammengetragen wird. Dabei werden Medien und Materialien zum Einsatz im Unterricht in einem innovativen Konzept auf einer Webplattform gesammelt, die ähnlich dem Vorläuferprojekt PIKAS (für den Mathematikunterricht) kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt werden. Im Zentrum steht dabei die Verbesserung der Unterrichtsqualität insbesondere im Rechtschreiblernen. In gemeinsamer Kooperation wurde so zudem die Handreichung „Hinweise und Beispiele für einen systematischen Rechtschreibunterricht an Grundschulen in NRW“ erarbeitet. Außerdem findet u.a. durch den Austausch in Form von Fachvorträgen und Ringvorlesungen eine Einbindung in die Lehre statt.

    Die Webplattform dient dazu, Lehrkräften ein Forum zum gegenseitigen Austausch zu bieten, auf dem innovative hilfreiche und nützliche Materialien gesammelt werden, zum Beispiel:

    • Kriterienkatalog zur Analyse von Schreibprodukten
    • gesammelte Schülerdokumente (z. B. Schreibproben) und Unterrichtsbeobachtungen
    • Unterrichtspläne und –Ideen inkl. Materialien und Erläuterungen
    • anregendes Unterrichts- und Lehrmaterial
    • Videos und Präsentationen von Vorträgen, Fachdiskussionen oder anschaulichen Unterrichtssequenzen
    • Expert*innen-Interviews von Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis
    • Fachtexte und Glossar zum Thema Rechtschreibung
  • Leitung und Team
  • Laufzeit & Förderung

    Förderung: 

    Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

    Laufzeit: 

    08/2017 - 07/2020

  • Informationen für Interessierte

    Bei Fragen und für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne per Mail:

    julia.wendel@ifs.uni-hannover.de

  • Publikationen

    Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2019). Handreichung – Hinweise und Beispiele für einen systematischen Rechtschreibunterricht an Grundschulen in NRW. Düsseldorf (erarbeitet von C. Baark, P. Hüttis-Graff, U. Lüdtke, U. Stitzinger & T. Teichmann).

    Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2016). Förderschwerpunkt Sprache. In Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Sonderpädagogische Förderschwerpunkte in NRW. Ein Blick aus der Wissenschaft in die Praxis (S. 20-27). Düsseldorf.

  • Weiterführende Informationen

Verbundprojekt DivKids PBS. Teilprojekt 3: Entwicklung der sprachlichen Interaktionsqualität

  • Projektbeschreibung & Ziele

    Gesamtprojekt DivKids-PBS

    Kinder in Kindertageseinrichtungen (Kitas) sollten sich unabhängig von ihrer sprachlichen, kulturellen oder sozialen Herkunft bestmöglich entwickeln können. Ein wirksames und zeitgleich praxistaugliches Konzept zu entwerfen und zu evaluieren, das vorschulische Bildungseinrichtungen in dieser Aufgabe unterstützt, ist Ziel des interdisziplinär angelegten Verbundprojekts „Diversität in Kitas als pädagogische Herausforderung: Förderung der Kompetenzen von Kindern und Fachkräften durch Program-Wide Positive Behavior Support“. In dem Verbundprojekt DivKids-PBS kooperieren unter der Leitung von Prof. Anna-Maria Hintz Forscherinnen und Forscher aus den Erziehungswissenschaften, der Pädagogik sowie den Sozialwissenschaften und der Sonderpädagogik der Universitäten Oldenburg, Vechta und Hannover. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Gesamtprojekt für drei Jahre mit 770.000 Euro. Im Mittelpunkt steht das aus den USA stammende pädagogische Rahmenkonzept „Program-Wide Positive Behavior Support“ (PW-PBS). Dieses soll erstmals für Kitas in Deutschland angepasst und um weitere Aspekte ergänzt werden, um es anschließend in der Praxis umzusetzen und zu evaluieren.

     

    Teilprojekt 3: Entwicklung der sprachlichen Interaktionsqualität

    Sprachkompetenzen werden als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe gesehen. Pädagogische Fachkräfte haben die wichtige, aber auch herausfordernde Aufgabe, alle Kinder in ihrem Spracherwerb kompetent zu unterstützten und zu begleiten. Zugleich handelt es sich bei Sprache um einen komplexen Gegenstand, der eng mit weiteren Entwicklungsbereichen verknüpft ist. Im Rahmen dieses Teilprojekts sollen die Zusammenhänge sprachlicher und sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter untersucht werden; weiterhin ist die Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Weiterqualifizierungsmaßnahmen im Bereich der alltagsintegrierten Sprachförderung geplant.

  • Leitung und Team

    Leitung: Dr. Ulla Licandro

    Team: Carolyn Andermann, M.A.

  • Laufzeit

    06/2019 - 05/2022

  • Förderung

    MWK Niedersachsen (155.373€)


Diversity in Speech - LehrerInnenstimme(n) in der inklusiven Schule

  • Projektbeschreibung

    Im Konzept „Diversity in speech“ wird die Unterschiedlichkeit von Sprechstilen als Chance in heterogenen Lerngruppen betrachtet. Zudem sollen sprechstilistische Stigmatisierungen und subtile stimmliche/ multimodale Formen der Ausgrenzung wahrgenommen und Diskriminierung abgebaut werden. In Veranstaltungen mit Fokus auf „Diversity in speech“ für Studierende aller Lehrämter und LehrerInnen aller Schulformen sollen Einstellungen, Sichtweisen und stimmliche Muster analysiert, reflektiert und erweitert werden. Mithilfe von quantitativen und qualitativen Fragebogenerhebungen im prä-post design und begleitenden Videotagebüchern werden reflexiv-sprecherische Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden sowie der reflexive Umgang mit sprecherischen Kompetenzen der SchülerInnen erforscht. Bisherige Ergebnisse zeigen eine Veränderung der Haltung zum Thema „Diversity in speech“: von einer normorientierten, intuitiven Vorstellung von der „Lehrer- und Schülerstimme“ hin zu einer reflexiblen variablen sprecherischen Kompetenz (vgl. Miosga 2014, 2019).

     

  • Leitung & Team
  • Laufzeit

    01/2009 - 02/2020

  • Informationen für Studierende und Lehrpersonen

    Aktuelle Angebote, Termine und Studienergebnisse finden Sie unter: ...

  • Publikationen

    Miosga, C. (2006): Habitus der Prosodie - Die Bedeutung der Rekonstruktion von personalen Sprechstilen in pädagogischen Handlungsfeldern. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang.

    Miosga, C. (2011): Sprecherisch-stimmliche Reflexivität, Gestaltungsfähigkeit und Belastbarkeit - ein Beitrag zur Professionalisierung der Lehrerbildung? In: journal für lehrerinnen- und lehrerbildung, In: Heft 03/2011

    Miosga, C. (2014): „Diversity in speech“: LehrerInnenstimme(n) in der inklusiven Schule“. In: Sallat, S./ Spreer, M./ Glück, C.W. (Hrsg.):  Sprache professionell fördern: kompetent-vernetzt-innovativ.  Idstein: Schulz-Kirchner-Verlag, 228-237

    Miosga, C. & Pflughoft, J. (2019): Diversity in speech – Stimme(n) im inklusiven Unterricht. Vortrag auf dem 7. Projekttag der Initiative Sprecherziehung im Lehramt am 08.03.2019, Universität Leipzig

    Miosga, C. (gemeinsam mit Jungmann, T. & Neumann, S., in der Bearbeitung): Lehrersprache und Gesprächsführung inklusiv! Impulse für die sprachsensible und -förderliche Gestaltung des Schulalltags. München: Reinhardt.

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE


KIS inklusiv ‒ Kooperative Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen in der inklusiven Schule

© Münster
  • Projektbeschreibung

    In der Perspektive einer spezifischen Unterstützung und des Abbaus von Lernbarrieren im Bereich der Sprache und der Kommunikation in inklusiven Schulen erhält die Kooperation innerhalb eines interprofessionellen Teams eine besondere Bedeutung. Um Studierenden erste Erfahrungen in der interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen den am Lehrprozess beteiligten Fachkräften (Regelschullehrkräfte, Förderschullehrkräfte, logopädisch bzw. sprachtherapeutisch tätige Fachkräfte) zu ermöglichen, wurden Theorie-Praxis-Seminare im Masterstudiengang Lehramt für Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sprache in der Kooperation mit uniKIK ZSB und der Grundschule Osterberg in Garbsen konzeptioniert und ausgewertet.

    Im Kontext des Theorie-Praxis-Projektes wurden drei Studien durchgeführt:

    (A)   Mittels problemzentrierter Interviews mit einem teilstandardisierten Leitfaden wurden aus der Sicht der beteiligten Sonderpädagogik-Studierenden und der Grundschullehrkräfte des Projektes qualitativ ermittelt, welche Faktoren kooperative sprachlich-kommunikative Interventionen im Unterricht unterstützen oder hemmen. Das transkribierte Interviewmaterial wurde in strukturierten Auswertungsschritten der Zirkulären Dekonstruktion (Jaeggi, Faas & Mruck, 1998) intra- und interpersonal analysiert.

    (B)    Ferner wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die Selbsteinschätzung Studierender der Sonderpädagogik mit dem Förder- bzw. Unterstützungsschwerpunkt Sprache (n = 140) an drei ausgewählten Studienstandorten der Bundesrepublik quantitativ erhoben wurde. Dabei wurde belegt, wie die Studierenden ihre Kompetenzen zur Kooperation einschätzen und inwiefern das Studium zum Erwerb dieser beiträgt. Hierbei wurde die Bedeutung praktischer Erfahrungen, insbesondere die von Theorie-Praxis-Verzahnungen, untersucht.

    (C)    Außerdem wurden im Rahmen einer bundesweiten Online-Fragebogenerhebung Regelschullehrkräfte, Förderschullehrkräfte und logopädisch bzw. sprachtherapeutisch tätige Fachkräfte (n = 302) zu ihren Erwartungen hinsichtlich interprofessioneller Arbeit im Unterstützungsprofil Sprache und Kommunikation befragt. Dabei konnten sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen den Berufsgruppen zu Vorstellungen der Organisation, Kooperation und Bedingungen im inklusiven Setting herausgearbeitet werden.

  • Leitung & Team

    Projektleitung: Dr. Ulrich Stitzinger

    Studentische Mitarbeitende:

    Nicole Buchcik MA. MEd.

    Corinna Münster MA. MEd.

    Johanna Schmidt MA.

     

    Nico Walter MA.

    Marie Wehrhahn MA.

    Syenja Wehrmaker MEd.

    Kira Varnhorn MEd.

  • Laufzeit

    Laufzeit: 01/10/2015 – 31/04/2018

  • Kooperationspartner
  • Publikationen & Auszeichnungen
    • Buchcik, N. (2016). Inklusive Sprachtherapie und Logopädie im schulischen Kontext – Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zu Chancen und Grenzen transdisziplinärer Kooperation. Unveröffentlichte Masterarbeit, Leibniz Universität Hannover.
    • Münster, C. (2017). Universitäre Ausbildung und Kompetenzentwicklung zur Kooperation im inklusiven Kontext im Unterstützungsschwerpunkt Sprache – Eine Analyse von Selbsteinschätzungen Studierender. Unveröffentlichte Masterarbeit, Leibniz Universität Hannover.
    • Stitzinger, U. (2019). Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und Sprachtherapie inklusiv verortet. In L. Rödel & T. Simon (Hrsg.), Inklusive Sprach(en)bildung – Ein interdisziplinärer Blick auf das Verhältnis von Inklusion und Sprachbildung (S. 87-101). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
    • Stitzinger, U. & Sallat, S. (2016). Sprache und Inklusion als Chance?! – Herausforderungen für den Förderschwerpunkt Sprache. In U. Stitzinger, S. Sallat & U. Lüdtke (Hrsg.) (2016), Sprachheilpädagogik aktuell. Beiträge für Schule, Kindergarten, therapeutische Praxis. Bd. 2: Sprache und Inklusion als Chance?! Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis (S. 17-36). Idstein: Schulz-Kirchner.
    • Varnhorn, K. & Wehrmaker, S. (2017). Sichtweisen zu kooperativen Interventionen bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen. Eine qualitative Analyse im Rahmen des Projektes ‚KIS inklusiv‘. Unveröffentlichte Masterarbeit, Leibniz Universität Hannover.

     

     Auszeichnungen: 

    • Erster Platz des Zukunftspreises 2018 der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) für die Masterarbeit von Kira Varnhorn und Svenja Wehrmaker (s. Publikationen)

BiKES - Entwicklung professioneller Selbstkompetenz und Stärkung sprachlich-kultureller Potenziale bilingualer ErzieherInnen

© Stitzinger/IfS
  • Projektbeschreibung

    Zielsetzung des Forschungsprojektes war die Ermittlung und Stärkung sprachlich-kultureller Potenziale der Mehrsprachigkeit und Interkulturalität in Kindertagesstätten-Teams, die in der Bundesrepublik noch zu wenig genutzt werden. Durch die Einbeziehung der Kompetenzen pädagogischer Fachkräfte mit mehrsprachigen und interkulturellen Bezügen eröffnet sich die Möglichkeit, eine professionelle und ressourcenorientierte Schnittstelle zwischen Prävention und pädagogischer sowie therapeutischer Intervention zu implementieren.

    Im Rahmen eines qualitativen Multiple Methods Designs wurde zunächst mit leitfadengestützten fokussierten Expertinnen- und Experteninterviews herausgearbeitet, dass pädagogische Fachkräfte mit den Erstsprachen Russisch, Türkisch oder Deutsch sowohl erfolgreiche Zugänge, Kenntnisse und Handlungsperspektiven als auch Unsicherheiten, Probleme oder Veränderungsbedarfe zur interkulturell-mehrsprachigen frühpädagogischen Arbeit aufweisen. Außerdem konnte belegt werden, dass durch eine Qualifizierungsmaßnahme mit Fallvignetten insbesondere mehrsprachige pädagogische Fachkräfte in der Lage sind, ihre Sprachbeobachtungskompetenzen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität zu präzisieren und zu differenzieren. Durch eine Triangulation der verschiedenen Datensorten und einer Typisierung von Merkmalen pädagogischer Fachkräfte offenbarten sich bedeutsame Aspekte für eine vorteilhafte Ressourcennutzung für alle Fachkräfte.

  • Leitung & Team

    Projektleitung: Dr. Ulrich Stitzinger

    Wissenschaftliche Gesamtleitung: Prof. Dr. habil. Ulrike Lüdtke                            

    Wissenschaftliche Hilfskräfte:

    Dr. Susanne Schatral

    M.A. Patrycja Wysocka-Theeg

    Studentische Hilfskräfte:

    Berivan Akin MA.

    Alevtina Vasileva MA.

  • Laufzeit & Förderung
  • Kooperationspartner
  • Publikationen
    • Stitzinger, U. (2019). Vom Potenzial zur Ressource. Pädagogische Fachkräfte im Kontext sprachlich-kultureller Diversität am Beispiel der Sprachbeobachtung. Wiesbaden: Springer VS Research.
    • Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2017). Mehrsprachigkeit und Interkulturalität im Kita-Team nutzen. KiTa aktuell, 25 (6), 128-130.
    • Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2017). Укрепить многоязычие! – Çok dilliliği güclendirmek! Entwicklung professioneller Selbstkompetenz und Stärkung sprachlich-kultureller Potenziale bilingualer Erzieherinnen. In A. Bereznai (Hrsg.), Mehr Sprache im frühpädagogischen Alltag. Potenziale erkennen, Ressourcen nutzen (S. 102-116). Freiburg: Herder.
    • Stitzinger, U. (2014). Bilinguale pädagogische Fachkräfte als vorteilhafte Ressource in der Arbeit mit mehrsprachigen Kindern? In S. Sallat, M. Spreer & C. W. Glück (Hrsg.), Sprachheilpädagogik aktuell. Beiträge für Schule, Kindergarten, therapeutische Praxis. Bd. 1: Sprache professionell fördern. Kompetent – vernetzt – innovativ (S. 311-317). Idstein: Schulz-Kirchner.
    • Stitzinger, U. & Lüdtke, U. (2014). Mehrsprachigkeit als Potenzial in Kita-Teams. nifbe-Beiträge zur Professionalisierung Nr. 2. Osnabrück: Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung.
    • Stitzinger, U. (2013). Bilinguale Ressourcen von Pädagoginnen und Pädagogen für die Sprachbeobachtung und Sprachdiagnostik bei mehrsprachigen Kindern. In K. Rosenberger (Hrsg.), Sprachheilpädagogik: Wissenschaft und Praxis. Bd. 5: Sprache rechnet sich. Medium Sprache in allen Lernbereichen (S. 115-126). Wien: Lernen mit Pfiff.
    • Lüdtke, U. & Stitzinger, U. (2013). Sprachlich-kulturelle Vielfalt in KiTa-Teams. nifbe-Fachbeitrag. Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung. Verfügbar unter www.nifbe.de/fachbeitraege/beitraege-von-a-z

Preventive Community-Based Work in Early Childhood and Communication Development in Irente, Tanzania

Multiplikatorinnennetzwerk Multiplikatorinnennetzwerk Multiplikatorinnennetzwerk © Julia Wendel/IfS
  • Projektbeschreibung

    The project focused on community-based work to spread knowledge and information on early childhood and communication development due to the specific cultural and environmental needs and demands in the village communities of Irente. 

    It comprised a training course in early childhood and communication development and the joint development and publication of information material and mobile learning material for early education and care.

    More than 20 members of the established network of multipliers, including the management and professional caretakers of Irente Children’s Home (ICH), village-rooted mamas, and lecturers of SEKOMU University, are continuously working on the expansion of the network and the conduction of information and counselling services for the local village communities.

    The activities throughout the project can be summarized into the following timeline:

    • Preparation of culturally sensitive and sustainable training modules and organization of the training course (Nov. 2017-Feb. 2018)
    • Conduction of the first training for ICH staff and training participants (Feb. 2018)
    • Development and conception of information and mobile learning materials and counselling services (Apr. 2018)
    • Organization and conduction of a pilot program for the developed counselling and information services and materials in selected villages (continuing since April 2018)
    • Expansion of the network and training of further participants (continuing since Nov. 2018)
    • Regular exchange in supervision meetings (continuing since Oct. 2018)
  • Leitung & Team

    Leitung:

    Prof. Dr. Ulrike Lüdtke

    Team:            

    Kirsten Beta, Julia Wendel, Afizai Vuliva, Robert Shehaghilo, Emiliana Mgaya, Enna Mdemu, Mariane Mrisho, Rev. James Mwinuka, Rev. Joyce Kibanga

  • Laufzeit & Förderung

    Laufzeit:  06/2017 - 11/2018

    Förderung: Niedersächsische Staatskanzlei, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

  • Kooperationspartner
  • Publikationen
    • Wendel, J., Beta, K. & Vuliva, A. (in prep.). Preventive Community-Based Work in Early Childhood and Communication Development in Irente, Tanzania. In: Lüdtke, U., Kija, E. & Karia, M.: Handbook of Communication Disabilities and Language Development in Sub-Saharan Africa. Springer.
    • Beta, K., Wendel, J., Vuliva, A., Mgaya, E. & Shehaghilo, R. (2018). Workbook. (unveröffentlichtes Projektmaterial)